Reisehinweise im Zeichen des COrona Virus COvid-19

Reisehinweise und aktuelle Entwicklung - Blog

Weltweit haben sich Hunderttausende Menschen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenerkrankung Covid-19 auslöst.
Wir halten Sie mit den neuesten Informationen aus der Kreuzfahrt-Industrie auf dem laufenden

 

 Hier finden Sie den aktuellen Stand der Planungen der Reedereien

 

30.05.2020

Seadream kündigt Kreuzfahrten in Norwegen an

Die norwegische Reederei Seadream hat für die beiden Luxusyachten Seadream I und Seadream II ein Sommerprogramm von Juni bis September für den norwegischen Markt angekündigt.
Norwegen verbietet zur Zeit aufgrund der Corona-Pandemie die Einreise für Ausländer. Ausnahmefälle und Norweger, die vom Ausland zurück in ihre Heimat kommen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne.

Deshalb bietet Seadream 12-tägige Reisen zwischen Oslo und Tromsø an. Stops sind in Skagen in Dänemark, der einzige Hafen ausserhalb Norwegens, Rosendal, Bergen, Flåm, Olden, Geiranger, Ålesund and Rørvik geplant, außerdem ein dreitägiger Aufenthalt auf den Lofoten.
Zudem gibt es 7-tägige Kreuzfahrten zwischen Oslo und Bergen, die auch in Skagen Halt machen. Zudem stehen Olden, Geiranger, Ålesund, Flåm und Rosendal auf der Reiseroute.

Termine und Preise sind bisher nicht bekannt.
Mehr über die beiden Luxusyachten, die maximal 112 Passagiere beherbergen, finden Sie hier -->

 

Kanada untersagt Kreuzfahrten bis 31. Oktober 2020

Kanada hat praktisch die Kreuzfahrt-Saison 2020 beendet. Transportminister Marc Garneau verkündete gestern, dass Schiffe mit Übernachtungsmöglichkeiten und mehr als 100 Passagieren kanadische Gewässer bis 31. Oktober nicht befahren dürfen.

Damit sind keine Kreuzfahrten in New England zum Indian Summer an der Ostküste Kanadas möglich. Ausserdem gibt es keine Kreuzfahrten nach Alaska und an der Westküste Kanadas. Zum Dritten sind natürlich auch Reisen von Kanada in die Arktis betroffen.
Nach dem 31. Oktober besuchen Kreuzfahrtschiffe diese Gebiete kaum mehr. Damit werden hier in 2020 keine Kreuzfahrten mehr stattfinden.

 

26.05.2020

nicko cruises startet ab Mitte Juni mit Flussreisen

nicko cruises legt ein spezielles Hygienekonzept vor und bietet ab Mitte Juni Flussreisen und Inselhopping mit Ostseeinseln.
Mehr dazu in unserem Bericht!

 

22.05.2020

Australien verlängert Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe dürfen wegen der globalen Corona-Pandemie auch die nächsten Monate nicht in Australien anlegen. Die Grenzschutzbehörde teilte am Freitag mit, dass das Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 100 Passagieren um weitere drei Monate bis zum 17. September verlängert werde. Auch Rundreisen auf Kreuzfahrtschiffen in australischen Gewässern sind weiter untersagt. Australien hatte die Restriktionen am 27. März in Kraft gesetzt. Zu der Zeit hatten sich 28 internationale Kreuzfahrtschiffe in Australien befunden, doch alle habe die Gewässer des Landes inzwischen verlassen. Australien zählt 7081 bestätigte Infektionen mit dem Virus, wovon nur noch 509 aktiv sind. 101 Menschen starben.

 

15.05.2020

Norwegen öffnet Grenze zu Spitzbergen erst im August

Wie zu hören ist plant Norwegen Svalbard (Spitzbergen) für internationale Gäste nicht vor dem 20. August zu öffnen. Damit wären Expeditions-Kreuzfahrten in die Arktik in diesem Jahr nicht möglich, denn die Saison endet spätestens Ende August.
Die Inselgruppe rund um Spitzbergen ist eine der Hauptattraktionen bei Arktisreisen. Es wäre kaum vorstellbar, dass Kreuzfahrten ohne Anlandungen stattfinden.
Zwar darf man ab 1 Juni wieder von/nach Spitzbergen reisen, dies gilt jedoch nicht für internationale Gäste.

 

05.05.2020

Mein Schiff 3 bleibt vorerst in Cuxhaven - Acht Corona-Fälle

Erleichterung bei Tui Cruises: An Bord des seit Freitag unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3" sind von rund 2900 Crew-Mitgliedern bislang insgesamt nur acht positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Reederei Tui Cruises mit. Mittlerweile lägen zwei Drittel der Testergebnisse vor; die restlichen würden unmittelbar erwartet. Bis auf weiteres werde das Schiff in Cuxhaven bleiben.

Zunächst wird in Cuxhaven das Schwesterschiff "Mein Schiff 6" mit 254 Besatzungsmitgliedern anlegen. Es soll als "reine Vorsichtsmaßnahme" negativ getestete Personen von "Mein Schiff 3" aufnehmen. Sie sollen dort in Isolation in Einzelkabinen untergebracht werden. Dadurch solle die Situation an Bord entlastet und die Klinik-Kapazitäten des Landkreises Cuxhaven geschont werden.

Die Besatzung aller Tui-Cruises-Schiffe ist seit mehr als vier Wochen in Isolation: Der letzte Kontakt der Mein-Schiff-Flotte zur Außenwelt war nach Unternehmensangaben am 23. März - an dem Tag seien die letzten Gäste von Bord gegangen. Es gebe einzelne Crew-Mitglieder an Bord von "Mein Schiff 3", die sehr angespannt seien, sagte eine Sprecherin der Kreuzfahrt-Marke des weltgrößten Reisekonzerns Tui. Polizeibeamte waren am Samstag an Bord, um eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen zwei Crewmitglieder aufzunehmen. Es wurde laut Polizei Mobiliar beschädigt.

Die 2900 Besatzungsmitglieder waren von anderen Schiffen der Tui-Cruises-Flotte gesammelt worden und sollen von Deutschland aus in ihre Heimatländer geflogen werden. Normalerweise geschieht dies auch auf den Routen bei Anläufen in anderen Ländern. Wegen der Pandemie war das nicht möglich. So habe beispielsweise Spanien nicht erlaubt, dass die Crew an Land gehe und die Heimreise von dort antrete. Zudem scheitere eine Heimreise teilweise auch an Reiserestriktionen in den Heimatländern.

900 Besatzungsmitglieder sollen am 8. und 11. Mai mit Charterflügen nach Indonesien und in die Ukraine zurückgeflogen werden können. Es reisen nur Crew-Mitglieder, die negativ auf Covid-19 getestet wurden. Ob und wann die Quarantäne für das Schiff aufgehoben werden kann, entscheiden die Behörden.

 

30.04.2020

Hurtigruten berichtet über aktuelle Situation

Der CEO von Hurtigruten, Daniel Skjeldam, informierte heute bei einem Mediengespräch über die aktuellen Situation von Hurtigruten.

Skjeldam sagte, er glaube, dass eine Wiederaufnahme der Expedition und des Küstendienstes schrittweise erfolgen werde.
"Das bedeutet, dass wir mit dem Inlandsbetrieb in norwegischen Gewässern beginnen müssen - sowohl mit dem Liniendienst entlang der norwegischen Küste als auch mit arktischen Expeditionskreuzfahrten" (Anmerkung: ... von denen viele vollständig in norwegischen Gewässern statt finden), sagte er. "Wir hoffen, dass die schrittweise Wiederaufnahme bereits ab Juni/Juli erfolgen kann. Wir sind optimistisch. Aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen tun. Wir sind in laufenden Gesprächen mit den zuständigen Behörden darüber, wie und wann wir wieder starten können. Eine zu frühe Aufnahme des Betriebs ist keine Option."

Hier die Highlights des Gesprächs:

  • Das Unternehmen ging mit mit Rekordzahlen im Januar und Februar und dem besten Finanzergebnis seiner Geschichte ins Jahr 2020,
  • alle Hurtigruten-Fahrten sind bis Ende Mai gestrichen.
  • Die gesamte Alaska-Saison 2020 mit der batteriehybridbetriebenen MS Roald Amundsen wird gestrichen. Die Reise der Roald Amundsen von Alaska nach Grönland in der Nordwestpassage findet ebenfalls nicht statt.
  • 13 von 16 Schiffen liegen derzeit auf.
  • Das 14. Schiff, die Roald Amundsen, befindet sich derzeit im Atlantischen Ozean auf dem Weg nach Europa, um sich dem Rest der aufgelegten Flotte anzuschließen.
  • Hurtigruten hat in Zusammenarbeit mit den norwegischen Behörden zwei Schiffe in einem geänderten Inlandsfahrplan eingesetzt. Zusätzlich zu den lokalen Reisenden bringen die beiden Schiffe Post, medizinische Versorgung und andere Güter zu den Gemeinden in Nordnorwegen.
  • Es wurde eine flexible Umbuchungspolitik für bereits gebuchte Gäste (und neue Buchungen) eingeführt, so dass kostenlos umgebucht werden kann
  • Das Unternehmen hat vorübergehend 95 Prozent des Land- und Bordpersonals entlassen.
  • Nicht-kritische Investitionen werden aufgeschoben, SG&A-Kosten reduziert, nicht notwendige Geschäftsreisen ausgesetzt und nicht gebundene Marketingausgaben gestoppt.
  • Verschiebung aller Boni.
  • Das Management hat eine freiwillige Gehaltskürzung von 20 Prozent vorgenommen.
    Auf eine Initiative der Belegschaft hin haben andere, nicht freigestellte Hurtigruten-Mitarbeiter eine freiwillige Gehaltskürzung um 10 Prozent akzeptiert.
  • Hurtigruten führt derzeit Gespräche mit den norwegischen Behörden über Unterstützungspakete.

 

29.05.2020

Reisewarnung bisa 14. Juni verlängert

Das Auswärtige Amt hat nun die weltweite Reisewarnung "vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland" bis mindestens zum 14. Juni verlängert.
Deshalb sind bis mindestens zu diesem Termin auch keine Schiffreisen möglich. DIe Reedereien haben deshalb ihre Planungen überarbeitet. 

Den aktuellen Stand für die meisten Reedereien finden Sie hier

 

28.05.2020

Wieviel Geld die großen Kreuzfahrt - Reedereien verbrennen

Die großen Kreuzfahrtgesellschaften müssen während der COVID-19-Pandemie richtig Geld in die Hand nehmen. Die Schiffe sind außer Betrieb, Kreuzfahrten können nicht stattfinden und deshalb werden auch keine Einnahmen generiert. Trotzdem müssen die Kreuzfahrtriesen von einer Crew betreut werden und verursachen auch bei Stillstand Kosten.

Der Branchendienst "Cruise Industry News" hat versucht den monatlichen Barmittelbedarf ("Cash Burn") der großen Reedereien zu berechnen. Dabei geht man von den Kosten für ein Hot Lay-up (vgl. unser Bericht) und der Anzahl der Schiffe aus. Allerdings ist zu beachten, dass diese Berechnung alle Tochtergesellschaften mit einbezieht:

Carnival Corporation
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 1 Mrd. US$

Royal Caribbean Cruises
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 400 Mio. US$

Norwegian Cruise Line Holdings
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 150 Mio. US$

MSC Cruises
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 180 Mio. US$

Genting Cruise Lines
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 42 Mio. US$

Disney Cruise Line
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 26 Mio. US$

 

20.04.2020

Hapag-Lloyd Cruises bringt Flotte nach Hause

Nun zieht es auch die Flotte des Hamburger Kreuzfahrtunternehmens Hapag-Lloyd Cruises zurück in die heimischen Gewässer. Den Auftakt macht das Expeditionsschiff HANSEATIC nature, das voraussichtlich am 20. April in Hamburg erwartet wird. Auch das Schwesterschiff HANSEATIC inspiration sowie die beiden Luxusschiffe EUROPA und EUROPA 2 kehren nach Hamburg zurück. Alle drei sollen am 2. Mai in den Hafen einlaufen. Die BREMEN verbleibt weiterhin vor Auckland/Neuseeland.
Die beiden Expeditionsschiffe HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration werden im Rahmen von Reparaturarbeiten bei Blohm+Voss liegen. Die EUROPA 2 nimmt ihren Liegeplatz in Altona und die EUROPA am O'Swaldkai ein.
Bereits seit dem 21. März sind alle Gäste der Hapag-Lloyd Cruises Flotte sicher und gesund zu Hause. Insgesamt holte der Kreuzfahrtveranstalter aufgrund der Corona-Pandemie rund 1.000 Gäste frühzeitig aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde in ihre Heimat zurück. Bedingt durch den Wegfall der Linienflüge, mussten dafür auch Charterflüge organisiert werden.

Ein Schiffstreffen der besonderen Art vor Barbados
HANSEATIC nature, die derzeit auf dem Nordatlantik Kurs auf Hamburg nimmt, hat zuvor in Bridgetown/Barbados Crew der Schwesternschiffe HANSEATIC inspiration und EUROPA abgeholt, um sie nach Hamburg zu bringen. "Wir wollten so vielen Crewmitgliedern so schnell wie möglich die Gelegenheit geben, nach Hause zu kehren. Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebes und der Reisebeschränkungen war dies logistisch herausfordernd. Daher haben wir die Rückreise selbst in die Hand genommen und die Fahrt unserer HANSEATIC nature zur "Crew Cruise" werden lassen. So bringen wir unsere Crew sicher und gesund zu ihren Familien zurück", erklärt Karl J. Pojer, CEO von Hapag-Lloyd Cruises.

Bordleben ohne Gäste
Auch wenn die Gäste auf den Schiffen fehlen, steht das Leben an Bord nicht still: Die noch verbleibende Crew an Bord ist weiterhin eifrig beim arbeiten. So finden nach wie vor Meetings statt. Hinzu kommen Seewachen oder Inspektionsrunden an Bord. Sofern möglich und erforderlich werden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Für einige davon fehlen im normalen Betrieb sowohl die Zeit als auch die Möglichkeiten. Es steht zum Beispiel ein intensiver Frühjahrsputz aller Bereiche auf dem Programm. Auch Arbeiten, die mit Geräuschen verbunden sind und daher während des Gastbetriebs nicht in Frage kommen, werden durchgeführt. Ebenfalls gibt es diverse Trainings für die Crew.

Walk the Cruise - in 27 Tagen an Bord nach Hamburg laufen
Damit die Crew auch körperlich fit bleibt, hat die Besatzung der HANSEATIC nature ein Projekt gestartet: "Walk the Cruise". Hierbei wird die Gesamtdistanz der Reise von 7.600 Seemeilen, welche die HANSEATIC nature bis zu ihrer Ankunft im Heimathafen Hamburg zurücklegen muss, zu Fuß auf dem Rundkurs auf Deck 9 bewältigt. Dabei geht oder joggt jedes der 138 Crewmitglieder täglich 28 Runden zu je 135 Metern. Das entspricht 3,8 Kilometern. Der Wert wird in einer Liste dokumentiert. Am Ende der Reise, nach 27 Tagen, stehen so 14.084 Kilometer zu Buche oder auch rund 7.600 Seemeilen.

 

17.04.2020

Kreuzfahrtschiff 'Artania' soll aus Australien abreisen

Das nach Corona-Infektionen an der Küste Australiens liegende Kreuzfahrtschiff "Artania" soll das Land bald verlassen. Die Quarantäne ende am Freitagabend um 22.00 Uhr Ortszeit, sagte eine Sprecherin des Bonner Reiseveranstalters Phoenix.

Der Plan sei, dass das Schiff dann am Samstag die australische Stadt Fremantle verlasse und sich auf die Heimreise begebe. "Aber alle Details rundherum sind noch in der Mache", sagte die Sprecherin am Freitag. Unter anderem sei noch unklar, ob ein Teil der Crew per Flugzeug ausgeflogen werde oder an Bord des Schiffes abreise.

Das Schiff, bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", war vor zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Seit Ende März liegt es bereits im Hafen der Stadt Fremantle südlich von Perth. Grund ist, dass auf dem Schiff Coronavirus-Fälle aufgetreten waren. Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser. Ein 69 Jahre alter Passagier und ein 43 Jahre altes Besatzungsmitglied starben.

Auf dem Schiff befindet sich nun nur noch die Besatzung und einige Passagiere. Mehr als 830 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden bereits nach Deutschland geflogen. Rein technisch reichen etwa 20 bis 30 der noch gut 500 Crewmitglieder aus, um das Schiff zurück nach Europa zu fahren.

Update 18.04.2020:
Das Schiff hat am fühen Nachmittag Ortszeit den Hafen von Fremantle unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlassen. An Bord befinden sich nach Angaben von Phoenix gut 400 Personen, hauptsächlich Crew-Mitglieder. Lediglich acht Passagiere haben sich gegen einen Heimflug entschieden und blieben auf dem Schiff. Die Artania wird nun Ende Mai zurück in Bremerhaven erwartet.

Inzwischen hat auch Phoenix die Geschichte aufgeschrieben: MS ARTANIA - Die ganze Geschichte

14.04.2020

Reedereien bringe ihre Crews nach Hause

Sowohl MSC als auch Costa bringen Teile der Bestzung mit Schiffen nach Hause. Die Costa Mediteranea wird Kurs auf Asien nehmen, um indonesische und phillipinische Besatzung heim zu bringen. Die kubanische Crew der MSC Preziosa ist inzwischen ebenfalls zuhause angekommen.

 

Nach dem Plan von Costa Crociere soll die Costa Mediterranea zuerst nach La Spezia fahren. Hier wird die europäische Besatzung von Bord gehen - bis auf die für den Betrieb notwendige Crew. Alle anderen Besatzungsmitglieder, mit Ausnahme der philippinischen und indonesischen Besatzung an Bord, werden dann auf die Costa Pacifica verlegt.
"Für diese Besatzungsmitglieder arbeiten wir unermüdlich mit Regierungen und Fluggesellschaften zusammen, um eine sichere Rückreise nach Hause zu gewährleisten", hieß es in einem Schreiben des Unternehmens.
Philippinische und indonesische Besatzungsmitglieder an Bord der Pacifica werden auf die Costa Mediterranea verlegt.

Inzwischen ist die Mediterranea auf dem Weg nach nach Brindisi. Dort trifft sie die Costa Fortuna und übernimmt deren philippinische und indonesische Besatzung.
Danach wird sie Kurs auf Shanghai nehmen und bei Hafenstops in Indonesien und den Philippinen die Besatzung von Bord gehen zu lassen.


Variety Cruises hat mit der Variety Panorama 19 kubanische Besatzungsmitglieder der MSC Preziosa bei der Rückführung in ihre Heimat unterstützt.
Die Variety Panorama hatte in Barbados Treibstoff gebunkert und lag dabei in der Nähe der MSC Preziosa. Auf Bitte der kubanischen Regierung erklärte sich der Kapitän der Panorama, Vasilis Mazarakis, bereit, die kubanischen Besatzungsmitglieder nach Havanna zurückzubringen.
Der Kapitän der MSC Preziosa und die medizinischen Behörden von Barbados gaben Gesundheitserklärungen ab, um die Einreise in Kuba zu ermöglichen.
Bei der Ausschiffung seiner Schützlinge am 4. April in Havanna sagte Kapitän Mazarakis: "In diesen schwierigen Zeiten, die uns bevorstehen, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen. Zu wissen, dass wir anderen Seeleuten geholfen haben, indem wir sie zu ihren Familien zurückgebracht haben, macht uns alle stolz. Wir wünschen und hoffen, dass es allen gestrandeten Besatzungsmitgliedern und Passagieren gleichermaßen gelingt, nach Hause zu ihren Lieben zurückzukehren, und dass die Welt bald wieder zur Normalität zurückkehren wird'".

Variety sagte, dass sie auf Hilferufe reagierte und eine 14-tägige Umroutung vornahm, um die Besatzungsmitglieder nach Hause zu bringen. Die Reise nach Kuba dauerte sieben Tage, danach fuhr das Schiff für eine weitere Woche zurück nach Barbados, um vor der Überfahrt nach Europa wieder aufzutanken.

 

11.04.2020

CDC verlängert Verbot für Kreuzfahrtschiffe in US-Gewässern

Die CDC (Centers for Disease Control and Prevention, eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums) hat heute die Verlängerung einer "No Sail Order" für alle Kreuzfahrtschiffe angekündigt.

DIe bisherige "No Sail Order" galt für 30 Tage.  "Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen, sind notwendig, um die Amerikaner zu schützen" sagte CDC-Direktor Robert Redfield.
Diese Verfügung verbietet den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen in US-Hoheitsgewässern, außer er wurde explizit genehmigt. Zudem ist es verboten, Reisende (Passagiere oder Besatzung) in Häfen auszuschiffen oder Besatzungsmitglied an Bord zu nehmen, es sei denn, dies wird vom USCG in Absprache mit dem HHS/CDC erlaubt.

Die Verfügung bleibt in Kraft, bis entweder das Ende des covid-19 Notstandes erklärt wird, der CDC den Erlass aufhebt oder 100 Tage vergangen sind.

07.04.2020

Hurtigruten pausiert länger

Hurtigruten hat beschlossen die vorübergehende Aussetzung des Betriebs fortzusetzen:
Entlang der Norwegische Küste wird der Betrieb wird bis zum 20. Mai 2020 ausgesetzt. Somit findet die erste geplante Rundreise ab Bergen am 21. Mai statt
Expeditions-Seereisen: Alle Hurtigruten Expeditions-Seereisen werden bis zum 12. Mai storniert. Dazu gehören neben bereits abgesagten Seereisen auch die Reise der MS Fridtjof Nansen ab Hamburg am 29. April sowie die Reise der MS Spitsbergen von Longyearbyen am 6. Mai.
Darüber hinaus wird Hurtigrutens Expeditions-Seereisen-Saison in Alaska aufgrund neuer Reisebeschränkungen der kanadischen Behörden auf Juli verschoben. Dies bedeutet, dass die Abfahrten mit MS Roald Amundsen am 17. Mai, 31. Mai, 12. Juni, 24. Juni und 01. Juli abgesagt werden.

Weiterhin werden jedoch zwei Hurtigruten-Schiffe kritische Lieferungen und Güter in die lokalen Gemeinden bringen, die auf Hurtigruten entlang der norwegischen Küste angewiesen sind. Diese Fahrten sind jedoch nur für Fracht und lokale Passagiere.

 

06.04.2020

Coral Princess darf in Miami einlaufen

Das Kreuzfahrtschiff Coral Princess dockt im Hafen von Miami an. Mehrere Passagiere und Crew-Mitglieder waren positiv auf Corona getestet worden - zwei Passgiere sind an COVID-19 gestorben.

Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die Coral Princess dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Wann die mehr als Tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen war demnach zunächst noch unklar.
Der Kreuzfahrtanbieter Princess Cruises hatte laut dem Sender CNN bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder - positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Am Samstag habe das Unternehmen dann bekanntgemacht, dass zwei Passagiere gestorben seien.

Den Angaben zufolge war die "Coral Princess" am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

 

03.04.2020

Odyssee der Zaamdam endet in Ft. Lauderdale

Die Irrfahrt der Zaandam und des Begleitschiffes Rotterdam ist vorbei. Beide Schiffe haben im Hafen von Ft. Lauderdale festgemacht.

In den letzten Tagen hatte es einen heftigen verbalen Schlagabtausch gegeben. Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte sich zunächst dagegen gesperrt, dass die Schiffe seinen Bundesstaat anlaufen. Er argumentierte, dass medizinische Ressourcen in der ebenfalls von dem Virus betroffenen Region für die eigene Bevölkerung vorgehalten werden sollten.
US-Präsident Donald Trump hatte sich jedoch eingeschaltet und den Passagieren Hilfe zugesagt. "Aus humanitärer Sicht haben wir keine Wahl", sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. "Menschen sterben." Er fügte hinzu: "Wir müssen etwas tun." Nach einem Telefonat mit Trump hatte DeSantis eingelenkt und darauf verwiesen, dass auch Amerikaner an Bord seien - darunter Menschen aus Florida. Das sei ursprünglich nicht klar gewesen und habe die Lage geändert.

Die Zaandam war am 7. März in Buenos Aires ausgelaufen. Ursprünglich sollte die Kreuzfahrt einen Monat dauern und am 7. April in Fort Lauderdale in Florida enden. Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus sollte das Ende auf den 21. März vorgezogen werden: Die Zaandam sollte dann im chilenischen San Antonio einlaufen, wo ohnehin ein Zwischenstopp eingeplant war.
Angesichts der Pandemie schloss Chile allerdings alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe. Erst nach langen Verhandlungen wurde am Sonntag die Durchfahrt durch den Panamakanal vom Pazifik in die Karibik genehmigt. Mehrere lateinamerikanische Länder hatten der Zaandam die Erlaubnis verweigert, in ihre Häfen einzulaufen.

Die Reederei Holland America schickte daraufhin die Rotterdam zur Verstärkung. 
Beide Schiffe hatten zusammen rund 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, darunter laut Reederei 311 US-Bürger, 52 von ihnen aus Florida. Auf der Zaandam waren ursprünglich auch 79 Deutsche - die meisten von ihnen wurden auf die Rotterdam verlegt, auf der es keine positiv auf das Virus getesteten Passagiere geben sollte.

Nun sollen alle an Bord der beiden Schiffe befindlichen Personen ohne Kontakt zur lokalen Bevölkerung ausgeschifft und in ihre Heimat geflogen werden.
Update 04.04.2020:
Wie das Auswärtige Amt mitteilt sind heute alle deutschen Passagiere in Frankfurt gelandet.

 

01.04.2020

Silllegung kostet Reedereien richtig Geld

Da momentan keine Kreuzfahrten stattfinden müssen die Reedereien entscheiden, was sie mit ihren Schiffen nun machen.
Prinzipiell gibt es drei Optionen, die sich in der Frachtschifffahrt bewährt haben:

  • Hot Lay-up: Das Schiff wird mit der annähernd vollen Besatzung betrieben und kann innerhalb weniger Tage wieder Passagiere aufnehmen. Macht Sinn, wenn die Pause nicht länger als einige Monate dauert
  • Warm Lay-up: Reduzierte Crew, am laufen werden nur wichtige Teile des Schiffes gehalten. Für Pausen bis zu 12 Monaten. Die Schwierigkeit dürfte sein einen Hafen zu finden, der dies erlaubt.
  • Cold Lay-up: Extremste Option, falls Schiff für mehrere Jahre still liegt. Minimale Besatzung um Sicherheit zu gewährleisten. Optimal ist kaltes Wasser, um Bewuchs an der Aussenwand zu minimieren. Bei Wiederaufnahme wäre wahrscheinlich ein Werftaufenthalt notwendig.

Im Moment haben sich alle Reedereien für ein Hot Lay-up entschieden. Alle Schiffe befinden sich mit voller Besatzung entweder in einem Hafen oder auf Reede vor einem Hafen.
Vor kurzem hat Carnival in einem Bericht an die SEC - die US-Börsenaufsicht - die Kosten für Lay-ups dargelegt. Demnach kostet ein "Hot Lay-up" 2 bis 3 Mio. US$ je Monat und Schiff. Ein "Warm Lay-up" schlägt immer noch mit 1 Mio. US$ zu Buche.

 

30.03.2020

Mehr Reedereien verlängern Pause

Die Reedereien reagieren auf die aktuelle Situation und lassen ihre Flotten länger pausieren,
Nachdem das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung bis 30. April 2020 ausgesprochen hat werden im April keine Reisen stattfinden.
Wir gehen sogar davon aus, dass bis mindestens Ende Mai keine Kreuzfahrten möglich sind.
Hier die aktuelle Situation bei den einzelnen Reedereien:

AIDA und Costa Kreuzfahrten geben bekannt, dass nun auch alle Kreuzfahrten mit Reisebeginn 04. April 2020 bis einschließlich 30. April 2020 nicht stattfinden können.
MSC Kreuzfahrten verlängert die Pause bis 29. Mai (bisher: 30. April)
TUI Cruises sagt für die MeinSchiff-Flotte alle Kreuzfahrten mit Abreisetermin bis einschließlich 30.04.2020 ab.
Hapag-Lloyd Cruises cancelt ebenfalls alle Reisen mit Beginn bis 30. April 2020.
P&O und CUNARD Line setzen bis 15. Mai (bisher: 11. April) aus.
Carneval nimmt den Betrieb in Nordamerika erst am 11. Mai wieder auf.
Update 01.04.: Carnival setzt außerdem folgende Reisen aus:

  • Alle Alaska-Kreuuzfahrten bis 30.Juni
  • Alle Reisen ab  San Francisco für 2020
  • Alle Reisen mit der Carnival Radiance bis 1. November
  • Alle Reisen mit der Carnival Legend bis 30. Oktober

Norwegian Cruise Line Holding gibt bekannt, dass alle Kreuzfahrten bis 10. Mai nicht stattfinden. Dies gilt für die Marken Norwegian, Regent und Oceania.

Pullmann Cruises startet frühestens am 30. Mai

Zaandam Update

Das Rendezvous zwischen Zaandam und Rotterdam hat wie geplant stattgefunden. Deshalb konnten inzwischen covid-19 - Tests durchgeführt werden, die bei zwei Personen ein positives Ergebnis ergaben.
Außerdem wurden Passagiere von der Zaandam auf die Rotterdam verbracht. Dies geschah zum einen um Platz zu schaffen, zum anderen um Gästen aus Innenkabinen Zugang zu Tageslicht und Frischluft zu gewähren.
Beide Schiffe werden nun als Tandem die Reise fortsetzen. Inzwischen haben sie den Panamakanal in Richtung Karibische See passiert. Es wird erwartet, dass sowohl Zaandam als auch Rotterdam in einigen Tagen in Ft. Lauderdale, Florida, eintreffen. Holland America arbeitet aber auch an Alternativen, falls Ft. Lauderdale als Zielhafen ausfällt.

Holland America hat bestätigt, dass während dieser Reise vier ältere Gäste verstarben. Dies ist auf einer, inzwischen seit 7. März andauernden, Reise (leider) ganz normal. Kein Grund also für deutsche Presse zu titeln: "Kreuzfahrtschiff mit Toten und Corona-Infizierten findet keinen Hafen"

29.03.2020

Artania Update

Phoenix gibt bekannt, dass in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, der Deutschen Botschaft in Australien sowie den zuständigen Behörden gemeinsam entschieden wurde, dass der Rückflug der Gäste nach Deutschland am 29.03.2020 erfolgen kann.
Dafür werden vier Maschinen von CONDOR im Vollcharter eingesetzt. Die Heimreise erfolgt von Perth über Phuket. Die Ankunft in Frankfurt ist für Montag, 30.03.2020, geplant.
Update Mo., 30.03.2020, 15:45h:
Alle vier Flüge sind inzwischen in Fankfurt gelandet.
Im Anschluss wurden die Gäste von Phoenix Reiseleitern zu den Bussen geleitet, mit denen die Rückfahrt zum Heimatort unter Einhaltung aller Hygiene- und Gesundheitsauflagen erfolgt. Alle Flugpassagiere wurden über die zwingende Auflage seitens des Robert Koch Instituts informiert, sich unmittelbar nach Ankunft in Ihrem Zuhause beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und in eine vierzehntägige Quarantäne zu begeben.
16 Reisegäste entschieden sich, mit der Crew an Bord von MS Artania unter der Obhut von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka zu bleiben.

 

28.03.2020

Sea Cloud II in St. Maarten

Die örtlichen Behörden haben der Sea Cloud II gestattet in den Hafen von St. Maarten einzulaufen. Dort wurden Treibstoff sowie Lebensmittel gebunkert. Niemand durfte an Land gehen
Die Sea Cloud II hat keine Passagiere an Bord und ankert zur Zeit vor Simpson Bay, St. Maarten.

 

Lazarettschiff USNS Comfort wird in Manhattan erwartet USNS Comfort Statue of Liberty400

1.000 Betten kann das Lazarettschiff der von covid-19 schwer betroffenen Stadt New York zusätzlich zur Verfügung stellen. Die USNS Comfort ("Trost") soll am Wochenende Norfolk verlassen und wird am Montag in NYC erwartet. Es soll am nördlichen Ende von Pier 90 festmachen. Die verbleibende Zeit bis dahin muss genutzt werden, um den Liegeplatz auszubaggern und so für ausreichend Tiefgang zu sorgen.
Die USNS Comfort war im September 2001 bereits in Manhattan. (Quelle & Bild: Wikipedia)

 

27.03.2020

Royal Caribbean Cruises teilte heute mit, es sei geplant den Betrieb ab 11. Mai (bisher: 11.04.) wieder aufzunehmen. Dies betrifft auch die RCC-Marken Celebrity und Azamara.

Außerdem erwartet Royal Caribbean Cruises nicht, dass vor dem 1. Juli Kreuzfahrten nach Alaska, Canada und New England stattfinden. DIe Häfen hätten in diesen Gebieten angekündigt für Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 500 Personen an Bord frühestens an diesem Termin wieder zu öffnen.

 

26.03.2020

Sieben Fälle von covid-19 auf der MS Artania

Wie Phoenix heute bekannt gab, wurden nach Prüfung durch die australischen Gesundheitsbehörden am 25.03.2020 sieben bestätigte Fälle mit Covid-19-Ansteckung an Bord der MS Artania gemeldet. Es handelt sich hierbei um fünf Gäste und zwei Crewmitglieder. Allen an Bord geht es gut, keine der infizierten Personen befindet sich in einem gesundheitlich kritischen Zustand.

Die MS Artania liegt vor Fremantle, Australien, auf Reede. Sie sollte sich eigentlich auf die Heimreise begeben, nachdem ihre Südseereise aufgrund von geschlossenen Häfen abgebrochen werden musste. Ein Passagier, der das Schiff bereits am 16. März verlassen hatte und nach Hause geflogen war, war positiv auf die Viruserkrankung getestet worden.
Phoenix wird nun versuchen alle Gäste mit eigens gecharterten Flugzeugen, voraussichtlich am 28.03.2020, aus Australien auszufliegen.

Holland America plant ein Treffen zwischen Rotterdam und Zaandam

Die Rotterdam hat am 22. März Puerto Vallarta, Mexico, mit 611 Besatzungsmitgliedern, aber keinen Passagieren, verlassen und wird die Zaandam voraussichtlich am Abend des 26. März vor Panama treffen.
Dort soll sie Proviant, zusätzliche Crew, aber auch COVID-19 test kits übergeben.

Beide Schiffe werden am 30. März in Ft. Lauderdale, Florida erwartet. Alle Häfen auf dem Weg dorthin sind wegen der Coronarvirus-Pandemie bis auf weiteres geschlossen.

 

24.03.2020

Olympische Spiele 2020 auf 2021 verschoben

Der Druck wurde nun doch zu groß. Japans Premier Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach einigten sich die Olympischen Spiele um ein Jahr zu verschieben.
Neben den Spielen ist auch der Olympische Fackellauf verlegt worden.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und sein Präsident Thomas Bach einigten sich bei der Verschiebung der Spiele darauf, dass die Olympische Flamme bis zur Austragung der Spiele in Japan bleiben wird. Sie soll in den aktuell schwierigen Zeiten als Licht am Ende des Tunnels dienen.

 

23.03.2020

Grippeähnliche Symptome auf der Zaandam

Wie die Holland America Line heute morgen bekannt gab, haben 13 Gäste und 29 Crewmitglieder mit grippeähnlichen Symptomen das Hospital aufgesucht. Daraufhin durften alle 1.243 Passagiere und 586 Mitglieder der Crew ihre Kabinen nicht mehr verlassen. Weitere Massnahmen wurden veranlasst.
Die Zaandam verließ am 7. März Buenos Aires für eine Südamerika-Kreuzfahrt, die eigentlich am 21. März in San Antonio, Chile, enden sollte. Aufgrund der aktuellen Situation entschied man sich Proviant und Sprit in Valparaiso zu bunkern und Richtung Norden zu fahren. Das Schiff hat seit 14. März in Punta Arenas niemand verlassen. Nun plant man am 30. März in Ft. Lauderdale die Kreuzfahrt zu beenden.

Austrian Airlines verlängert Flugstopp bis 19. April

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat die Einstellung ihres Flugbetriebs um drei Wochen verlängert. Wie das Unternehmen am Mittag in Wien mitteilte, gilt der Flugstopp nun bis 19. April.
Bis zu diesem Tag gehen zudem alle rund 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Lediglich Rückholflüge von im Ausland festsitzenden Österreichern werden weiter durchgeführt.
Die Fluglinie hatte die Einstellung des Flugbetriebs zunächst bis 28. März angekündigt. Die Verlängerung wurde mit den weiterhin geltenden, weltweiten Einreisestopps sowie der geringen Nachfrage nach Flugreisen begründet.

 


Situation bei den Reedereien
(Stand 30.05.2020)

Schiffreisen können aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden.
Im folgenden eine Zusammenfassung der aktuellen Situation:

AIDA stellt den Betrieb bis 30. Juni Ende Juli ein.


Arosa will auf dem Rhein und der Donau ab Pfingsten wieder Flussreisen durchführen. Dazu erarbeitet die Reederei nach eigenen Angaben ein Hygienekonzept. Auch für Frankreich und Portugal würden in den kommen Tagen neue Informationen erwartet, teilte der Anbieter jetzt mit. Zuvor hatte Arosa aufgrund der aktuell herrschenden Umstände alle Flussreisen bis 3. April 17. April 14.Mai 2020 ausgesetzt.
Laut Jörg Eichler soll es großzügige Umbuchungsmöglichkeiten bis zum 30. Juni geben. So können sie kostenfrei auf einen anderen Termin in der Saison 2020 oder 2021 umbuchen und bekommen ein Bordguthaben in Höhe von 50 Euro pro Person. Zudem erhalten sie eine Sonderermäßigung in Höhe von 30 Prozent für eine zukünftige Arosa-Kreuzfahrt.


AZAMARA hat den Betrieb bis zum 12. Mai 11. Juni 2020 eingestellt. Kreuzfahrten bis zu diesem Termin sind abgesagt. Die Wiederaufnahme der Reisen ist zur Zeit für den 12. Juni geplant.
Kreuzfahrten nach Alaska können aufgrund der Hafenschließungen in Kanada erst ab dem 1. Juli wieder stattfinden.


Die vier Marken Carnival Cruise Lines, Seabourn, Cunard North America, Princess und Holland America Line legen in Nordamerika eine Pause bis mindestens 10. April 15. Mai 30. Juni ein.

Carnival selbst hat bekannt gegeben am 1. August von drei Häfen aus mit acht Schiffen den Betrieb wieder anlaufen zu lassen:

  • Galveston: Carnival Dream, Carnival Freedom and Carnival Vista
  • Miami: Carnival Horizon, Carnival Magic and Carnival Sensation
  • Port Canaveral: Carnival Breeze and Carnival Elation

Alle anderen Abfahrten von Nordamerika werden bis 31. August ausgesetzt.

Alle Alaska-Kreuzfahrten der Carnival Spirit ab Seattle wurden abgesagt, genauso wie die Kreuzfahrt Vancouver-Honolulu der Carnival Spirit am 25. September and die Honolulu-Brisbane Kreuzfahrt ab 6. Oktober.
Alle Kreuzfahrten in Australien mit der Carnival Splendor von 19. Juni bis 31. August finden ebenfalls nicht statt.

Die Carnival Sunrise wird sogar bis zum 19. Oktober, die Carnival Legend bis zum 30. Oktober und die Carnival Radiance bis zum 1. November keine Passagiere aufnehmen.


Celebrity Cruises hat bis 11. Juni alle Reisen abgesagt. Weiter soll es am 12. Juni 2020 gehen, in Alaska aufgrund der bekannten Beschränkungen erst ab 1. Juli 2020


Auch die griechische Kreuzfahrtgesellschaft Celestyal Cruises verlängert die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs bis zum 29. Juni 31. Juli.


Costa Kreuzfahrten unternimmt keine Reisen bis 30. Juni 31. Juli.
Alle Gäste sind informiert und erhalten einen Gutschein und einen Vertrauens-Bonus on top von zehn Prozent auf die an Costa Kreuzfahrten geleisteten Zahlungen. Dieser Gutschein kann für alle Reisen bis einschließlich 31. Dezember 2021 genutzt werden, auch für bereits gebuchte Costa Kreuzfahrten der Kunden. Gästen, die ihren Voucher und den Bonus nicht in Anspruch nehmen möchten, erstattet Costa Kreuzfahrten auf Wunsch den Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung.


Die französische Reederei Croisi Europe hat entschieden, alle Flusskreuzfahrten bis zum 15. April 30. April 14. Juni auszusetzen. 


Cunard hat sich entschieden, den Kreuzfahrt-Betrieb aller drei Schiffe bis zum 11. April 15. Mai 31. Juli einzustellen und sie vorläufig auf keine neuen Reisen zu schicken. Die Queen Mary 2 und die Queen Victoria werden nach Southampton zurückkehren und die Queen Elizabeth beendete ihre letzte Reise in Australien. DIe QE nimmt ihre Reisen am 8. Sept. wieder auf - damit ist die komplette Alaska-Saison abgesagt..


Hapag-Lloyd Cruises unterbricht die Kreuzfahrten vorübergehend bis voraussichtlich 28.30.  April. Mitte Juni.


Holland America Line stellt den Kreuzfahrt-Betrieb vorübergehend für 30 Tage ein.
Inzwischen ist der Betrieb bis 30. Mai 30. Juni eingestellt. Zudem sind alle Alaska-Kreuzfahrten mit Maasdam, Volendam, Oosterdam, Noordam und Westerdam abgesagt.


Hurtigruten stellt den Betrieb an der norwegischen Küste sowie die Expeditions-Seereisen ein. Mit der Wiederaufnahme rechnet man schrittweise für Juni/Juli (vgl. Bericht)
Darüber hinaus wird die Saison in Alaska aufgrund neuer Reisebeschränkungen der kanadischen Behörden auf Juli verschoben. Dies bedeutet, dass die Abfahrten mit MS Roald Amundsen bis inklusive 01. Juli abgesagt werden.
Hurtigruten hat betreibt weiterhin zwei Schiffe im Linienbetrieb, um die Lieferung von kritischen Waren und Gütern in lokalen Gemeinden, die darauf angewiesen sind, sicherzustellen.


MSC Cruises streicht flottenweit alle Abfahrten bis zum 30. April 29. Mai 10. Juli. Zunächst hatte die Reederei nur einzelne Reisen abgesagt.
Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift über den vollen Betrag und ein je nach Reiselänge zwischen 100 und 400 Euro gestaffeltes Bordguthaben, die bis Ende 2021 eingelöst werden können. Auch zwischen dem 11. Juli und 30. September 2020 gebuchte Reisen können auf jedes Schiff der Flotte auf ein Abfahrtsdatum bis 31. Dezember 2021 umgebucht werden.

„Diese Entscheidung haben wir nicht auf die leichte Schulter genommen, aber unter den gegenwärtigen Umständen müssen die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste, der Besatzung und der Bevölkerung an Land – einschließlich unserer Mitarbeiter und ihrer Familien – an erster Stelle stehen“, sagt Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC. „Als Familienunternehmen mit einer über 300-jährigen maritimen Tradition hielten wir diese Entscheidung für richtig.“


Nicko Cruises startet ab MItte Juni mit Flussreisen und Inselhopping auf der Ostsee.
Details über Routen und Hygienekonzept erfahren Sie in unserem Bericht.


Norwegian Cruise Line Holdings mit den Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises setzt alle Kreuzfahrten zwischen dem 13. März und dem 11. April 2020 bis 10. Mai 30. Juni 31. Juli für seine drei Kreuzfahrtmarken aus.
Zudem werden die Alaska-Kreuuzfahrten mit der Norwegian Sun gestrichen. DIe Sun wäre von Mai bis Oktober in Alaska unterwegs gewesen. Die Alaska-Kreuzfahrten der Norwegian Joy, Norwegian Bliss und Norwegian Jewel sind davon nicht betroffen.

Alle Gäste auf betroffenen Reisen erhalten eine 125-prozentige Rückerstattung des bezahlten Fahrpreises in Form einer zukünftigen Kreuzfahrtgutschrift, die bis zum 31. Dezember 2022 für jede zukünftige Kreuzfahrt in Anspruch genommen werden kann, teilt das Unternehmen mit.


Auch die Phoenix-Flussreisen bis einschließlich 14. April  1. Mai 15.06.2020 sind abgesagt.
Gästen, die eine Flussreise mit Abreise bis einschließlich 30.06.2020 gebucht haben, bieten wir eine kostenfreie Umbuchung auf eine neu zu buchende Reise Ihrer Wahl aus allen unseren veröffentlichten Katalogen an. Eine kostenfreie Stornierung ist nicht möglich.
Flussreisen in Russland sind bis einschließlich 25.06.2020 abgesagt.

Bei Phoenix Reisen sind alle Reisen bis Anfang Juli abgesagt..
Die Folgereisen mit Abreise bis einschließlich 31.08.2020 finden nach derzeitigem Stand planmäßig statt, können aber kostenfrei auf eine neu zubuchende Reise Ihrer Wahl aus allen veröffentlichten Katalogen umgebucht werden.


Princess Cruises hat den Betrieb der Hochseeflotte über den 30. Juni 2020 hinaus eingeschränkt. So finden die Alaska-Kreuzfahrten und Alaska-See- und Landrundreisen der Coral, Grand, Pacific, Royal, Emerald und Ruby Princess mit Abfahrt in 2020 nicht statt. Abgesagt werden auch alle Europa- und Transatlantikkreuzfahrten der Enchanted, Regal, Sky, Crown und Island Princess, sowie die Abfahrten in der Karibik und nach Kanada mit Caribbean und Sky Princess. Die Kreuzfahrten mit Abfahrt in Japan auf der Diamond Princess wurden bis in den Herbst 2020 abgesagt, die Australienabfahrten der Sapphire und Sea Princess bis einschließlich August, die Juli-Kreuzfahrten ab Taiwan mit der Majestic Princess sowie die Herbstkreuzfahrten nach Hawaii mit der Pacific Princess bis einschließlich November.Abgesagt werden die Europa-Reisen der Enchanted Princess bis 31. Juli, die Fahrten der Sun Princess bis 4. September und die Reisen der Diamond Princess bis 4. August.


Pullmantur Cruises hat den Kreuzfahrt-Betrieb bis zum 2. Mai 29. Mai 3. Juli ausgesetzt.


Royal Caribbean Cruises gab bekannt, dass der Betrieb der globalen Flotte, zu der auch die Marken Celebrity und Azamara gehören, ausgesetzt wird. Ziel sei es, den Betrieb am 11. April 11. Mai 12. Juni wieder aufzunehmen. Kreuzfahrten nach Alaska werden aufgrund der Hafensperrungen in Kanada nicht vor 1. Juli wieder möglich sein.


Seabourn hat den Kreuzfahrt-Betrieb ihrer fünf Schiffe am 14. März für 30 Tage eingestellt - und um weitere 30 Tage verlängert. Inzwischen gab das Unternehmen bekannt, dass die fünf Schiffe der Flotte bis einschließlich 14. Mai 30. Juni Oktober/November 2020 keine Kreuzfahrten unternehmen.
Im einzelnen sieht es so aus:

  • Seabourn Odyssey: pausiert bis einschließlich 20. November, Kreuzfahrten in Europa entfallen damit.
  • Seabourn Sojourn: pausiert bis 13. Oktober, damit keine Kreuzfahrten in Alaska/British Columbia
  • Seabourn Quest: pausiert bis 06. November, die Saison in Canada/New England entfällt
  • Seabourn Encore: pausiert bis 19. Oktober - keine Europa-Kreuzfahrten
  • Seabourn Ovation: pausiert bis 6. November - Europa entfällt

Auch die Scenic-Gruppe (Scenic Luxury Cruises & Tours, Emerald Cruises, Evergreen Cruises & Tours) setzt temporär alle Fluss- und Hióchseekreuzfahrten mit Abreise bis zum 30. April 30. Juni 31. August aus. Die Scenic Eclipse fährt sogar nicht vor Ende September.
Allen Gästen, deren Abreise in diesen Zeitraum fällt, bietet Scenic entweder einen Reisegutschein zu 125 Prozent des Reisepreises an oder die Rückzahlung des bereits geleisteten Betrags. Gäste, die sich für einen Reisegutschein entscheiden, können diesen innerhalb der nächsten 24 Monate einlösen.


Silversea sagt alle Reisen bis mindestens Mitte Juni ab.
Voraussichtlicher neuer Betriebsbeginn: 

  • Silver Cloud wird am 21. Juni 2020 wieder in See stechen
  • Silver Wind wird ab 13. Juni 2020 wieder Gäste begrüßen
  • Silver Shadow wird seinen Dienst ab 18. Juni 2020 wieder aufnehmen
  • Die Silver Spirit wird am 25. Juni 2020 in See stechen
  • Ab dem 2. Juli 2020 wird die "Silberne Muse" den Betrieb wieder aufnehmen
  • Silver Whisper wird seinen Dienst ab 18. Juni 2020 wieder aufnehmen
  • ab 18. Juni 2020 wird die Silver Explorer wieder fahren
  • Die Silver Galapagos wird ab 13. Juni 2020 wieder Gäste begrüßen

Transocean Kreuzfahrten habe sich zusammen mit dem Mutterkonzern Cruise & Maritime Voyages (CMV) wegen „aktualisierter Regierungshinweise und der bevorstehenden Sperrung vieler Häfen“ entschieden, alle Kreuzfahrten bis zum 26. April 15. Mai 2020 vorübergehend abzusagen. 


Auch bei TUI Cruises wurden Reisen der ganzen MeinSchiff-Flotte bis April 11. Mai Mitte Juni abgesagt.
Für alle Gäste mit Abreisetermin bis zum 31.07.2020 gibt es die Möglichkeit, bis spätestens 5 Tage vor Reisebeginn gebührenfrei umzubuchen (unabhängig vom gebuchten Tarif), falls sie ihre Reise nicht antreten möchten.


 

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