Reisehinweise im Zeichen des COrona Virus COvid-19

Reisehinweise und aktuelle Entwicklung - Blog

Weltweit haben sich Hunderttausende Menschen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenerkrankung Covid-19 auslöst.
Wir halten Sie mit den neuesten Informationen aus der Kreuzfahrt-Industrie auf dem laufenden

 

07.04.2020

Hurtigruten pausiert länger

Hurtigruten hat beschlossen die vorübergehende Aussetzung des Betriebs fortzusetzen:
Entlang der Norwegische Küste wird der Betrieb wird bis zum 20. Mai 2020 ausgesetzt. Somit findet die erste geplante Rundreise ab Bergen am 21. Mai statt
Expeditions-Seereisen: Alle Hurtigruten Expeditions-Seereisen werden bis zum 12. Mai storniert. Dazu gehören neben bereits abgesagten Seereisen auch die Reise der MS Fridtjof Nansen ab Hamburg am 29. April sowie die Reise der MS Spitsbergen von Longyearbyen am 6. Mai.
Darüber hinaus wird Hurtigrutens Expeditions-Seereisen-Saison in Alaska aufgrund neuer Reisebeschränkungen der kanadischen Behörden auf Juli verschoben. Dies bedeutet, dass die Abfahrten mit MS Roald Amundsen am 17. Mai, 31. Mai, 12. Juni, 24. Juni und 01. Juli abgesagt werden.

Weiterhin werden jedoch zwei Hurtigruten-Schiffe kritische Lieferungen und Güter in die lokalen Gemeinden bringen, die auf Hurtigruten entlang der norwegischen Küste angewiesen sind. Diese Fahrten sind jedoch nur für Fracht und lokale Passagiere.

06.04.2020

Coral Princess darf in Miami einlaufen

Das Kreuzfahrtschiff Coral Princess dockt im Hafen von Miami an. Mehrere Passagiere und Crew-Mitglieder waren positiv auf Corona getestet worden - zwei Passgiere sind an COVID-19 gestorben.

Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die Coral Princess dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Wann die mehr als Tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen war demnach zunächst noch unklar.
Der Kreuzfahrtanbieter Princess Cruises hatte laut dem Sender CNN bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder - positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Am Samstag habe das Unternehmen dann bekanntgemacht, dass zwei Passagiere gestorben seien.

Den Angaben zufolge war die "Coral Princess" am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

03.04.2020

Odyssee der Zaamdam endet in Ft. Lauderdale

 DIe Irrfahrt der Zaandam und des Begleitschiffes Rotterdam ist vorbei. Beide Schiffe haben im Hafen von Ft. Lauderdale festgemacht.

In den letzten Tagen hatte es einen heftigen verbalen Schlagabtausch gegeben. Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte sich zunächst dagegen gesperrt, dass die Schiffe seinen Bundesstaat anlaufen. Er argumentierte, dass medizinische Ressourcen in der ebenfalls von dem Virus betroffenen Region für die eigene Bevölkerung vorgehalten werden sollten.
US-Präsident Donald Trump hatte sich jedoch eingeschaltet und den Passagieren Hilfe zugesagt. "Aus humanitärer Sicht haben wir keine Wahl", sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. "Menschen sterben." Er fügte hinzu: "Wir müssen etwas tun." Nach einem Telefonat mit Trump hatte DeSantis eingelenkt und darauf verwiesen, dass auch Amerikaner an Bord seien - darunter Menschen aus Florida. Das sei ursprünglich nicht klar gewesen und habe die Lage geändert.

Die Zaandam war am 7. März in Buenos Aires ausgelaufen. Ursprünglich sollte die Kreuzfahrt einen Monat dauern und am 7. April in Fort Lauderdale in Florida enden. Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus sollte das Ende auf den 21. März vorgezogen werden: Die Zaandam sollte dann im chilenischen San Antonio einlaufen, wo ohnehin ein Zwischenstopp eingeplant war.
Angesichts der Pandemie schloss Chile allerdings alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe. Erst nach langen Verhandlungen wurde am Sonntag die Durchfahrt durch den Panamakanal vom Pazifik in die Karibik genehmigt. Mehrere lateinamerikanische Länder hatten der Zaandam die Erlaubnis verweigert, in ihre Häfen einzulaufen.

Die Reederei Holland America schickte daraufhin die Rotterdam zur Verstärkung. 
Beide Schiffe hatten zusammen rund 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, darunter laut Reederei 311 US-Bürger, 52 von ihnen aus Florida. Auf der Zaandam waren ursprünglich auch 79 Deutsche - die meisten von ihnen wurden auf die Rotterdam verlegt, auf der es keine positiv auf das Virus getesteten Passagiere geben sollte.

Nun sollen alle an Bord der beiden Schiffe befindlichen Personen ohne Kontakt zur lokalen Bevölkerung ausgeschifft und in ihre Heimat geflogen werden.
Update 04.04.2020:
Wie das Auswärtige Amt mitteilt sind heute alle deutschen Passagiere in Frankfurt gelandet.

 

01.04.2020

Silllegung kostet Reedereien richtig Geld

Da momentan keine Kreuzfahrten stattfinden müssen die Reedereien entscheiden, was sie mit ihren Schiffen nun machen.
Prinzipiell gibt es drei Optionen, die sich in der Frachtschifffahrt bewährt haben:

  • Hot Lay-up: Das Schiff wird mit der annähernd vollen Besatzung betrieben und kann innerhalb weniger Tage wieder Passagiere aufnehmen. Macht Sinn, wenn die Pause nicht länger als einige Monate dauert
  • Warm Lay-up: Reduzierte Crew, am laufen werden nur wichtige Teile des Schiffes gehalten. Für Pausen bis zu 12 Monaten. Die Schwierigkeit dürfte sein einen Hafen zu finden, der dies erlaubt.
  • Cold Lay-up: Extremste Option, falls Schiff für mehrere Jahre still liegt. Minimale Besatzung um Sicherheit zu gewährleisten. Optimal ist kaltes Wasser, um Bewuchs an der Aussenwand zu minimieren. Bei Wiederaufnahme wäre wahrscheinlich ein Werftaufenthalt notwendig.

Im Moment haben sich alle Reedereien für ein Hot Lay-up entschieden. Alle Schiffe befinden sich mit voller Besatzung entweder in einem Hafen oder auf Reede vor einem Hafen.
Vor kurzem hat Carnival in einem Bericht an die SEC - die US-Börsenaufsicht - die Kosten für Lay-ups dargelegt. Demnach kostet ein "Hot Lay-up" 2 bis 3 Mio. US$ je Monat und Schiff. Ein "Warm Lay-up" schlägt immer noch mit 1 Mio. US$ zu Buche.

30.03.2020

Mehr Reedereien verlängern Pause

Die Reedereien reagieren auf die aktuelle Situation und lassen ihre Flotten länger pausieren,
Nachdem das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung bis 30. April 2020 ausgesprochen hat werden im April keine Reisen stattfinden. Wir gehen sogar davon aus, dass bis mindestens Ende Mai keine Kreuzfahrten möglich sind.
Hier die aktuelle Situation bei den einzelnen Reedereien:

AIDA und Costa Kreuzfahrten geben bekannt, dass nun auch alle Kreuzfahrten mit Reisebeginn 04. April 2020 bis einschließlich 30. April 2020 nicht stattfinden können.
MSC Kreuzfahrten verlängert die Pause bis 29. Mai (bisher: 30. April)
TUI Cruises sagt für die MeinSchiff-Flotte alle Kreuzfahrten mit Abreisetermin bis einschließlich 30.04.2020 ab.
Hapag-Lloyd Cruises cancelt ebenfalls alle Reisen mit Beginn bis 30. April 2020.
P&O und CUNARD Line setzen bis 15. Mai (bisher: 11. April) aus.
Carneval nimmt den Betrieb in Nordamerika erst am 11. Mai wieder auf.
Update 01.04.: Carnival setzt außerdem folgende Reisen aus:

  • Alle Alaska-Kreuuzfahrten bis 30.Juni
  • Alle Reisen ab  San Francisco für 2020
  • Alle Reisen mit der Carnival Radiance bis 1. November
  • Alle Reisen mit der Carnival Legend bis 30. Oktober

Norwegian Cruise Line Holding gibt bekannt, dass alle Kreuzfahrten bis 10. Mai nicht stattfinden. Dies gilt für die Marken Norwegian, Regent und Oceania.

Pullmann Cruises startet frühestens am 30. Mai

Zaandam Update

Das Rendezvous zwischen Zaandam und Rotterdam hat wie geplant stattgefunden. Deshalb konnten inzwischen covid-19 - Tests durchgeführt werden, die bei zwei Personen ein positives Ergebnis ergaben.
Außerdem wurden Passagiere von der Zaandam auf die Rotterdam verbracht. Dies geschah zum einen um Platz zu schaffen, zum anderen um Gästen aus Innenkabinen Zugang zu Tageslicht und Frischluft zu gewähren.
Beide Schiffe werden nun als Tandem die Reise fortsetzen. Inzwischen haben sie den Panamakanal in Richtung Karibische See passiert. Es wird erwartet, dass sowohl Zaandam als auch Rotterdam in einigen Tagen in Ft. Lauderdale, Florida, eintreffen. Holland America arbeitet aber auch an Alternativen, falls Ft. Lauderdale als Zielhafen ausfällt.

Holland America hat bestätigt, dass während dieser Reise vier ältere Gäste verstarben. Dies ist auf einer, inzwischen seit 7. März andauernden, Reise (leider) ganz normal. Kein Grund also für deutsche Presse zu titeln: "Kreuzfahrtschiff mit Toten und Corona-Infizierten findet keinen Hafen"

29.03.2020

Artania Update

Phoenix gibt bekannt, dass in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, der Deutschen Botschaft in Australien sowie den zuständigen Behörden gemeinsam entschieden wurde, dass der Rückflug der Gäste nach Deutschland am 29.03.2020 erfolgen kann.
Dafür werden vier Maschinen von CONDOR im Vollcharter eingesetzt. Die Heimreise erfolgt von Perth über Phuket. Die Ankunft in Frankfurt ist für Montag, 30.03.2020, geplant.
Update Mo., 30.03.2020, 15:45h:
Alle vier Flüge sind inzwischen in Fankfurt gelandet.
Im Anschluss wurden die Gäste von Phoenix Reiseleitern zu den Bussen geleitet, mit denen die Rückfahrt zum Heimatort unter Einhaltung aller Hygiene- und Gesundheitsauflagen erfolgt. Alle Flugpassagiere wurden über die zwingende Auflage seitens des Robert Koch Instituts informiert, sich unmittelbar nach Ankunft in Ihrem Zuhause beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und in eine vierzehntägige Quarantäne zu begeben.
16 Reisegäste entschieden sich, mit der Crew an Bord von MS Artania unter der Obhut von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka zu bleiben.

 

28.03.2020

Sea Cloud II in St. Maarten

Die örtlichen Behörden haben der Sea Cloud II gestattet in den Hafen von St. Maarten einzulaufen. Dort wurden Treibstoff sowie Lebensmittel gebunkert. Niemand durfte an Land gehen
Die Sea Cloud II hat keine Passagiere an Bord und ankert zur Zeit vor Simpson Bay, St. Maarten.

 

Lazarettschiff USNS Comfort wird in Manhattan erwartet USNS Comfort Statue of Liberty400

1.000 Betten kann das Lazarettschiff der von covid-19 schwer betroffenen Stadt New York zusätzlich zur Verfügung stellen. Die USNS Comfort ("Trost") soll am Wochenende Norfolk verlassen und wird am Montag in NYC erwartet. Es soll am nördlichen Ende von Pier 90 festmachen. Die verbleibende Zeit bis dahin muss genutzt werden, um den Liegeplatz auszubaggern und so für ausreichend Tiefgang zu sorgen.
Die USNS Comfort war im September 2001 bereits in Manhattan. (Quelle & Bild: Wikipedia)

 

27.03.2020

Royal Caribbean Cruises teilte heute mit, es sei geplant den Betrieb ab 11. Mai (bisher: 11.04.) wieder aufzunehmen. Dies betrifft auch die RCC-Marken Celebrity und Azamara.

Außerdem erwartet Royal Caribbean Cruises nicht, dass vor dem 1. Juli Kreuzfahrten nach Alaska, Canada und New England stattfinden. DIe Häfen hätten in diesen Gebieten angekündigt für Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 500 Personen an Bord frühestens an diesem Termin wieder zu öffnen.

 

26.03.2020

Sieben Fälle von covid-19 auf der MS Artania

Wie Phoenix heute bekannt gab, wurden nach Prüfung durch die australischen Gesundheitsbehörden am 25.03.2020 sieben bestätigte Fälle mit Covid-19-Ansteckung an Bord der MS Artania gemeldet. Es handelt sich hierbei um fünf Gäste und zwei Crewmitglieder. Allen an Bord geht es gut, keine der infizierten Personen befindet sich in einem gesundheitlich kritischen Zustand.

Die MS Artania liegt vor Fremantle, Australien, auf Reede. Sie sollte sich eigentlich auf die Heimreise begeben, nachdem ihre Südseereise aufgrund von geschlossenen Häfen abgebrochen werden musste. Ein Passagier, der das Schiff bereits am 16. März verlassen hatte und nach Hause geflogen war, war positiv auf die Viruserkrankung getestet worden.
Phoenix wird nun versuchen alle Gäste mit eigens gecharterten Flugzeugen, voraussichtlich am 28.03.2020, aus Australien auszufliegen.

Holland America plant ein Treffen zwischen Rotterdam und Zaandam

Die Rotterdam hat am 22. März Puerto Vallarta, Mexico, mit 611 Besatzungsmitgliedern, aber keinen Passagieren, verlassen und wird die Zaandam voraussichtlich am Abend des 26. März vor Panama treffen.
Dort soll sie Proviant, zusätzliche Crew, aber auch COVID-19 test kits übergeben.

Beide Schiffe werden am 30. März in Ft. Lauderdale, Florida erwartet. Alle Häfen auf dem Weg dorthin sind wegen der Coronarvirus-Pandemie bis auf weiteres geschlossen.

 

24.03.2020

Olympische Spiele 2020 auf 2021 verschoben

Der Druck wurde nun doch zu groß. Japans Premier Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach einigten sich die Olympischen Spiele um ein Jahr zu verschieben.
Neben den Spielen ist auch der Olympische Fackellauf verlegt worden.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und sein Präsident Thomas Bach einigten sich bei der Verschiebung der Spiele darauf, dass die Olympische Flamme bis zur Austragung der Spiele in Japan bleiben wird. Sie soll in den aktuell schwierigen Zeiten als Licht am Ende des Tunnels dienen.

 

23.03.2020

Grippeähnliche Symptome auf der Zaandam

Wie die Holland America Line heute morgen bekannt gab, haben 13 Gäste und 29 Crewmitglieder mit grippeähnlichen Symptomen das Hospital aufgesucht. Daraufhin durften alle 1.243 Passagiere und 586 Mitglieder der Crew ihre Kabinen nicht mehr verlassen. Weitere Massnahmen wurden veranlasst.
Die Zaandam verließ am 7. März Buenos Aires für eine Südamerika-Kreuzfahrt, die eigentlich am 21. März in San Antonio, Chile, enden sollte. Aufgrund der aktuellen Situation entschied man sich Proviant und Sprit in Valparaiso zu bunkern und Richtung Norden zu fahren. Das Schiff hat seit 14. März in Punta Arenas niemand verlassen. Nun plant man am 30. März in Ft. Lauderdale die Kreuzfahrt zu beenden.

Austrian Airlines verlängert Flugstopp bis 19. April

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat die Einstellung ihres Flugbetriebs um drei Wochen verlängert. Wie das Unternehmen am Mittag in Wien mitteilte, gilt der Flugstopp nun bis 19. April.
Bis zu diesem Tag gehen zudem alle rund 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Lediglich Rückholflüge von im Ausland festsitzenden Österreichern werden weiter durchgeführt.
Die Fluglinie hatte die Einstellung des Flugbetriebs zunächst bis 28. März angekündigt. Die Verlängerung wurde mit den weiterhin geltenden, weltweiten Einreisestopps sowie der geringen Nachfrage nach Flugreisen begründet.

 


 Situation bei den Reedereien

Die allermeisten Reedereien haben die kommenden Reisen abgesagt.. In US-Hoheitsgewässern muß der Betrieb  sogar eingestellt werden.
Wir haben alle unsere Gäste informiert und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Im folgenden eine Zusammenfassung der aktuellen Situation (ohne Gewähr, Stand 03.04.2020):

Arosa muss nach den Donau- und Frankreich-Reisen nun auch alle Kreuzfahrten auf dem Rhein bis einschließlich 3. April vorübergehend aussetzen. Laut Jörg Eichler soll es großzügige Umbuchungsmöglichkeiten bis zum 30. Juni geben. So können sie kostenfrei auf einen anderen Termin in der Saison 2020 oder 2021 umbuchen und bekommen ein Bordguthaben in Höhe von 50 Euro pro Person. Zudem erhalten sie eine Sonderermäßigung in Höhe von 30 Prozent für eine zukünftige Arosa-Kreuzfahrt.

Die vier Marken Carnival Cruise Lines, Seabourn, Cunard North America und Holland America Line legen in Nordamerika eine Pause bis zum 10. April ein.
Zuvor hatten bereits die Carnival-Töchter Princess, Aida und Costa den Kreuzfahrtbetrieb ausgesetzt.

Auch die griechische Kreuzfahrtgesellschaft Celestyal Cruises den Kreuzfahrtbetrieb aus. Erst im Mai soll es wieder losgehen. Konkret hat die Reederei die Entscheidung getroffen, alle Fahrten zwischen 14. März und 30. April „aufgrund höherer Gewalt“ auszusetzen. Es ist geplant, ab 1. Mai mit der Drei-Nächte-Kreuzfahrt „Ikonische Ägäis“ auf der Celestyal Olympia und ab 2. Mai mit der Sieben-Nächte-Kreuzfahrt „Vielseitige Ägäis“ auf der Celestyal Crystal wieder zu starten.

Die französische Reederei Croisi Europe hat entschieden, alle Flusskreuzfahrten bis zum 15. April auszusetzen. 

Cunard hat sich entschieden, den Kreuzfahrt-Betrieb aller drei Schiffe bis zum 11. April einzustellen und sie vorläufig auf keine neuen Reisen zu schicken. Die Queen Mary 2 und die Queen Victoria werden nach Southampton zurückkehren und die Queen Elizabeth beendete ihre letzte Reise in Australien.

Hapag-Lloyd Cruises unterbricht die Kreuzfahrten vorübergehend bis voraussichtlich 28. April. In den nächsten Tagen werden die noch laufenden Kreuzfahrten bis zum 21. März beendet. Voraussichtliche Wiederaufnahme der Kreuzfahrten:

  • Europa am 28. April ab New York
  • Europa 2 am 30. April ab Lissabon
  • Bremen am 23. Mai ab Otaru
  • Hanseatic Nature am 19. Mai ab Sao Miguel
  • Hanseatic Inspiration 28. April ab Belem

Holland America Line stellt den Kreuzfahrt-Betrieb vorübergehend für 30 Tage ein.
Folgende Kreuzfahrten wurden abgesagt:

  • Oosterdam geplante Abfahrt vom 14. März in San Diego (Kalifornien)
  • Nieuw Amsterdam geplante Abfahrt vom 14. März in Fort Lauderdale (Florida)
  • Koningsdam geplante Abfahrt vom 14. März in Fort Lauderdale (Florida)

Passagiere dieser drei Kreuzfahrten erhalten eine 100rozentige Kostenerstattung sowie einen Future Cruise Credit in Höhe des Reisepreises.

Folgende Kreuzfahrten werden planmäßig zu Ende geführt:

  • Eurodam Ausschiffung am 18. März in San Diego (Kalifornien)
  • Veendam Ausschiffung am 18. März in Fort Lauderdale (Florida)
  • Zuiderdam Ausschiffung am 18. März in Fort Lauderdale (Florida)
  • Zaandam Ausschiffung am 21. März in San Antonio (Chile)
  • Volendam Ausschiffung am 22. März in Fort Lauderdale (Florida)

Planänderungen gibt es bei folgenden Kreuzfahrten:

  • Maasdam Ausschiffung am 20. März in Hilo (Hawaii)
  • Amsterdam Ausschiffung am 24. März in Freemantle (Australien)

Hurtigruten stellt den Betrieb an der norwegischen Küste bis zum 19. April ein. Expeditions-Seereisen finden bis zum 28. April nicht statt.
Hurtigruten hat der norwegischen Regierung angeboten, zwei Schiffe im Linienbetrieb zu behalten, um die Lieferung von kritischen Waren und Gütern in lokalen Gemeinden, die darauf angewiesen sind, sicherzustellen.

MSC Cruises streicht flottenweit alle Abfahrten bis zum 30. April. Zunächst hatte die Reederei nur einzelne Reisen abgesagt. Schiffe, die derzeit noch auf See sind, werden ihre derzeitige Reiseroute beenden, um Gäste in ihre Ausschiffungshäfen zu bringen und dann ebenfalls den Betrieb einzustellen. So befinden sich beispielsweise die MSC Amonia, die Meraviglia und die Divina derzeit vor Miami auf See.

„Diese Entscheidung haben wir nicht auf die leichte Schulter genommen, aber unter den gegenwärtigen Umständen müssen die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste, der Besatzung und der Bevölkerung an Land – einschließlich unserer Mitarbeiter und ihrer Familien – an erster Stelle stehen“, sagt Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC. „Als Familienunternehmen mit einer über 300-jährigen maritimen Tradition hielten wir diese Entscheidung für richtig.“

Nicko Cruises sagt alle Kreuzfahrten bis einschließlich 15. April ab. Betroffene Gäste bekommen 10 Prozent Rabatt auf das zum Buchungszeitpunkt beste Angebot und erhalten zusätzlich das Nicko-Sorgenfrei-Paket. Es enthält einen Reiserücktritt-Vollschutz ohne Selbstbehalt. Zu den Bestandteilen der Versicherung gehören Kostenerstattung bei Reiserücktritt oder -abbruch aufgrund einer erwarteten schweren Erkrankung – auch im Falle von Covid-19. Die Versicherten erhalten im Fall der Fälle ihren Reisepreis erstattet. Ebenso beinhaltet die Versicherung eine kostenlose Stornoberatung sowie einen Umbuchungsschutz. Auch Anreiseverspätungen sind in der Versicherung abgedeckt.

Norwegian Cruise Line Holdings mit den Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises setzt alle Kreuzfahrten zwischen dem 13. März und dem 11. April 2020 für seine drei Kreuzfahrtmarken aus. Alle Gäste auf betroffenen Reisen erhalten eine 125-prozentige Rückerstattung des bezahlten Fahrpreises in Form einer zukünftigen Kreuzfahrtgutschrift, die bis zum 31. Dezember 2022 für jede zukünftige Kreuzfahrt in Anspruch genommen werden kann, teilt das Unternehmen mit.

Auch die Phoenix-Flussreisen bis einschließlich 14. April werden abgesagt. Reisebüros und Kunden werden bis spätestens 17. April, 18 Uhr, über Alternativen informiert. Die nachfolgenden Flussreisen finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt.

Bei Phoenix Reisen sind die Reisen der Amadea zwischen Florida, New York und Hamburg (27. März bis 23. April) sowie von Miami über New York bis Porto (27. März bis 18. April) betroffen. Die Amera sagt die Kreuzfahrten Amazonas und Atlantiküberquerung (19. März bis 11. April), Mittelmeer (14. April bis 2. Mai) sowie von Manaus nach Las Palmas (19. März bis 11. April)  ab. Auch die Amerikareise der Artania (10. April bis 9. Mai) sowie die „Arabischen Megastädte“ der Albatros (30. März bis 22. April) finden nicht statt. Nach diesen Terminen sollen die Reisen "nach derzetigem Stand" wie geplant stattfinden. Die Deutschland ist über den Winter als Universitätsschiff verchartert und steht Phoenix erst in der Sommersaison per Ende April zur Verfügung.

Pullmantur Cruises hat den Kreuzfahrt-Betrieb bis zum 2. Mai 29. Mai ausgesetzt.

Royal Caribbean Cruises gab am Samstag bekannt, dass der Betrieb der globalen Flotte, zu der auch die Marken Celebrity und Azamara gehören ausgesetzt wird. Ziel sei es, den Betrieb am 11. April 11. Mai (Stand: 27.03.) wieder aufzunehmen.

Seabourn hat den Kreuzfahrt-Betrieb ihrer fünf Schiffe am 14. März für 30 Tage eingestellt. Derzeit laufende Kreuzfahrten werden spätestens am 22. März beendet. Betroffene Gäste erhalten eine 125-prozentige Gutschrift in Form eines Future Cruise Credit, der für eine beliebige Kreuzfahrt bis zum 21. Dezember 2021 eingesetzt werden kann. Wer das nicht wahrnehmen möchte, bekommt den Reisepreis zu 100 Prozent zurückerstattet.

Auch die Scenic-Gruppe (Scenic Luxury Cruises & Tours, Emerald Cruises, Evergreen Cruises & Tours) setzt temporär alle Flusskreuzfahrten mit Abreise bis zum 30. April aus. Allen Gästen, deren Abreise in diesen Zeitraum fällt, bietet Scenic entweder einen Reisegutschein zu 125 Prozent des Reisepreises an oder die Rückzahlung des bereits geleisteten Betrags. Gäste, die sich für einen Reisegutschein entscheiden, können diesen innerhalb der nächsten 24 Monate einlösen.

Transocean Kreuzfahrten habe sich zusammen mit dem Mutterkonzern Cruise & Maritime Voyages (CMV) wegen „aktualisierter Regierungshinweise und der bevorstehenden Sperrung vieler Häfen“ entschieden, alle Kreuzfahrten bis zum 26. April 2020 vorübergehend abzusagen. Die Schiffe Astor und Vasco da Gama kehren in ihre Heimathäfen zurück. Betroffen sind laut Transocean eine Abreise der Astor am 15. April (Westeuropa, Kanaren, Madeira und Marokko) und zwei Reisen der Vasco da Gama (Kurztrip von der Themse nach Kiel am 23. April) und eine Ostsee-Reise ab 26. April.

Auch bei TUI Cruises wurden Reisen bis April abgesagt. Betroffen ist die ganze Flotte: Die Mein Schiff 1 cancelt Mittelamerika, USA und Karibik bis zum 13. Mai und die Mein Schiff 2 die Karibik bis zum 27. April. Die Mein Schiff 3 streicht die Kanaren und die Mein Schiff 4 die Mittelmeer-Reisen bis 5. April. Für die Mein Schiff 5 fallen die beiden Dubai-Reisen bis 8. April aus, für die Mein Schiff 6 die Reise von Singapur bis Dubai und die Überführung von Dubai nach Kreta bis 19. April. Auch die Mein Schiff Herz lässt die Azoren sowie die Kanaren mit La Gomera bis 2. April ausfallen. Danach soll der Schiffsbetrieb voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

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