Kreuzfahrt-Lexikon

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Begriffe mit S

SOS und CQD "SOS ist das heute international gebruchliche Notrufzeichen. Es ist die Abkrzung von ""Save our Souls"" (Rettet unsere Seelen!). Auch der Hilferuf ""Mayday"" ist noch gebruchlich. ""Mayday"" kommt nicht aus dem Englischen, sondern aus dem Franzsischen von ""m'aidez"" (Helft mir!), wurde dann aber anglomerisiert. CQD ist das veraltete Notrufzeichen, welches bis ca. 1912 im Gebrauch war. Es ist die Abkrzung fr ""Come quick danger"" (Komm schnell, Gefahr!)."
Schleusen sind Einrichtungen in Flssen und Kanlen, die durch Heben oder Senken des Wasserspiegels in einer Kammer Schiffe von Haltung zu Haltung befrdern (Haltung: die Kanal- oder Flustrecke zwischen zwei Schleusen)
Schlingern Seitliches Schaukeln
Schotten Jedes Schiff ist in mehr oder weniger wasserdichte Abteilungen (sog. Schotten) aufgeteilt. Im Fall eines Wassereinbruchs sollen die Schotten die Wassermassen eindmmen, und so das Schiff vor dem Untergang bewahren.
Schraube Propeller fr Antrieb
Schwesterschiff Schwesternschiffe sind baugleiche Schiffe. Sie haben fr die Reederei den Vorteil, da sie gnstiger sind, denn die Entwicklungskosten fallen nur einmal an.
Schwimmdock Ein Schwimmdock ist ein hohlwandiger Schwimmkrper. Der Boden und die Seitentanks werden geflutet, so da das Dock absinkt. Das Schiff schwimmt ein. Dann werden die Tanks leergepumpt. Somit hebt sich das Dock unter das Schiff.
Seegang Als Seegang wird die durch den Wind verursachte Bewegung des Wassers bezeichnet. Nach Petersen wird der Seegang in die Stufen von 0 bis 10 unterteilt.
Seekarten Karten fr die Navigation
Seemeile Eine Seemeile ist ein nautisches Lngenma. Eine Seemeile entspricht 1.852 m
Sextant Gert fr die Standortbestimmung
Smutje (auch: Smut oder Schmutt) werden Kche auf Schiffen genannt. Dies gilt allerdings nicht an Bord von Passagierschiffen, wo vom Koch oder Schiffskoch die Rede ist. Der Smutje kmmert sich sowohl um die Zubereitung aller Speisen und ist fr die Bestellung, den Einkauf und die richtige Lagerung von Lebensmitteln an Bord zustndig.
Space Ratio Der Space Ratio gibt den Platz an, der jedem Passagier durchschnittlich zur Verfgung steht. Dazu dividiert man die Bruttoraumzahl des Schiffs durch die Anzahl der Passagiere. Ein Beispiel: Ein 10.000 BRZ Schiff, das 200 Passagiere aufnehmen kann, hat einen Pass. Space Ratio von 50. Ein hervorragender Wert.
Stabilisator Einrichtung, die das Schwanken vermindert
Staff-Kapitn Stellvertreter des Kapitns, zustndig fr Nautik und Mannschaft
Stampfen Schaukeln in Lngsrichtung
Stapellauf Als Stapellauf wird das Wassern eines Schiffes nach der Taufe bezeichnet.
Stehplatz Liegeplatz
Stehschiffe Pontons, Landebrcken
Steiger eine auf dem Ponton liegende Landebrcke
Steuerbord Die rechte Seite des Schiffes in Fahrtrichtung. (siehe auch: Backbord)
schwaien das Drehen oder Schwenken eines Schiffes
splissen das Verbinden oder Verpflechten zweier Tau- oder Drahtenden