AIDA und Costa sagen Kreuzfahrten im Nahen Osten für die Saison 2026/27 ab
Bis zur Wintersaison 2026/27 dauert es zwar noch etwas. Doch Aida Cruises und Costa Kreuzfahrten sagen angesichts des tobenden Golf-Kriegs Orient-Fahrten mit der Aida Prima beziehungsweise der Costa Smeralda im kommenden Winter ab. Nachdem Kreuzfahrten immer länger im voraus gebucht werden, schaffen beide Reedereien damit frühzeitig Planungssicherheit für ihre Gäste. Neue Routen stehen auch schon fest.
AIDA wird auch in der Wintersaison 2026/27 keine Abfahrten im Nahen Osten anbieten
AIDA Cruises wird im Winter 2026/27 keine Kreuzfahrten im Nahen Osten anbieten, da die Lage in der Region weiterhin ungewiss ist und auf absehbare Zeit nicht zuverlässig vorhergesagt werden kann, teilte das Unternehmen mit.
Folglich wurden auch die geplanten Repositionierungsfahrten der AIDAprima rund um Afrika abgesagt.
Das Unternehmen wird alle Gäste, die bereits eine Buchung auf der AIDAprima haben und von der Routenänderung für den Winter 2026/27 betroffen sind, sowie die Reisebüropartner umgehend über die Änderung informieren.
Die Gäste werden gebeten, bis zum 10. Mai 2026 auf eine andere AIDA-Kreuzfahrt umzubuchen, wobei ihnen ein Bordguthaben von 200 € pro Kabine bei Doppelbelegung (100 € bei Einzelbelegung) gewährt wird.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass das neue Programm der AIDAprima für den Winter 2026/27 ab Mitte April buchbar sein wird.
Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, dass es im Winter 2027/28 mit Routen, die von der AIDAperla bedient werden, in den Nahen Osten zurückkehren wird. Dies dürfte mit dieser Entscheidung wieder in Frage gestellt werden.
Costa Kreuzfahrten schickt die Costa Smeralda zu den Kanaren anstatt in den Nahen Osten
Auch Costa Kreuzfahrten hat Änderungen im Einsatzplan für die Saison 2026/27 bekannt gegeben: Die Costa Smeralda wird nicht im Nahen Osten kreuzen, sondern auf den Kanarischen Inseln stationiert sein und eine brandneue siebentägige Route zwischen den Kanaren und Madeira bedienen.
Mit dem Einsatz der Costa Smeralda in diesem Programm werde Costa die Gästekapazität in der Region deutlich erhöhen, teilte das Unternehmen mit.
Nach ihrem geplanten Trockendockaufenthalt wird die Costa Pacifica (ursprünglich für die Kanarischen Inseln und Madeira vorgesehen) stattdessen im westlichen Mittelmeer stationiert und bietet sowohl siebentägige Kreuzfahrten zu Zielen im westlichen Mittelmeer als auch längere Kreuzfahrten nach Südeuropa und Nordafrika an, darunter auch neue exklusive Langstreckenrouten.
„Mit dieser Entscheidung möchte Costa allen Gästen und Reisepartnern frühzeitig Klarheit und Planungssicherheit bieten. Da die Aussichten im Nahen Osten für die Wintersaison 2026/27 weiterhin ungewiss sind, wird Costa in der kommenden Saison keine Routen in dieser Region anbieten, um sicherzustellen, dass jede Costa-Reise stets entspannend, angenehm und sorgenfrei ist“, teilte das Unternehmen mit.
Costa hatte auch in der Saison 2025/26 kein Schiff im Nahen Osten im Einsatz
Aufgrund dieser Umdisponierung finden auch die ursprünglich geplanten Positionierungsfahrten der Costa Smeralda in die und aus den Emiraten nicht statt. Gäste, die eine Buchung für die Positionierungsfahrt in die bzw. aus den Emiraten haben, sowie Gäste mit einer Buchung in den Emiraten können ab sofort eine beliebige andere Kreuzfahrt wählen und erhalten ein Bordguthaben von 200 € pro Kabine (100 € pro Person). Gäste mit einer Buchung auf den ursprünglich geplanten Winterkreuzfahrten der Costa Pacifica auf den Kanarischen Inseln sind unter denselben Bedingungen auf den Kanaren-Routen der Costa Smeralda abgesichert.
Die neuen Routen für die Costa Smeralda und die Costa Pacifica können hier ab Ende März gebucht werden.