Reisehinweise im Zeichen des COrona Virus COvid-19

Reisehinweise und aktuelle Entwicklung - Blog

Weltweit haben sich Hunderttausende Menschen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, das die Lungenerkrankung Covid-19 auslöst.
Wir halten Sie mit den neuesten Informationen aus der Kreuzfahrt-Industrie auf dem Laufenden!

 

 Hier finden Sie den aktuellen Stand der Planungen der Reedereien

 

07.08.2020

MSC steht in den Startlöchern

Als einzige Reederei will MSC Gäste vor Einschiffung testen

MSC plant mit der MSC Grandiosa am 15. August zu Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer und eine Woche später mit der MSC Magnifica ins östliche Mittelmeer aufbrechen. Geplante Routen sind Genua, Rom, Neapel, Palermo und Malta im Westen und Bari, Triest, Korfu, Katakolon, Piräus und Athen im Osten. Sukzessive sollen dann noch weitere Schiffe und Routen dazukommen. Die Erlaubnis der lokalen Behörden vorausgesetzt will MSC hier auch organisierte Ausflüge anbieten.

Dazu ist allerdings die Genehmigung der italienischen Regierung nötig. Nachdem sich der italienische Premierminister in einem Zeitungsinterview mit dem Satz „Yes to Cruises, no to Discos“ recht eindeutig für Kreuzfahrten aussprach, rechnet MSC mit der Freigabe bis zum Wochenende.

MSC schlägt eigenen Weg ein

Ein neues Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls wird die Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs unterstützten. Für diese erste Phase der Betriebswiederaufnahme werden zunächst nur Gäste die in den Schengen-Ländern ansässig sind, aufgenommen. Als einzige Reederei wird MSC die Gäste vor dem Einschiffen auf Corona testen. Der Test soll in 60 bis 90 Minuten zuverlässige Ergebnisse liefern. Erst nach einem negativen Testergebnis dürfen die Passagiere - unter Einhaltung eines neu gestalteten Einschiffungsverfahrens - an Bord. Hier werden die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen von Smarte Technologie unterstützt. Jeder, sowohl Crew als auch Passagiere, erhält ein kostenloses „MSC for Me“-Armband, das kontaktlose Transaktionen auf dem Schiff erleichtert sowie die Kontaktnachverfolgung ermöglicht.

 03.08.2020

Hurtigruten setzt vorübergehend Expeditions-Seereisen aus

Als Reaktion auf mehrere COVID-19 Fälle an Bord von MS Roald Amundsen setzt Hurtigruten vorübergehend alle Expeditions-Seereisen aus

 

 Am Wochenende wurde bekannt, dass 36 Besatzungsmitglieder der MS Roald Amundsen positiv auf COVID-19 getestet wurden (wir berichteten). Inzwischen bestätigt Hurtigruten, dass auch bei einigen Gästen das Virus nachgewiesen wurde.
Als Reaktion hierauf setzt Hurtigruten vorübergehend alle Expeditions-Seereisen mit MS Roald Amundsen, MS Fridtjof Nansen und MS Spitzbergen aus.

„Angesichts des kürzlichen Anstiegs neuer COVID-19 Fälle auf der ganzen Welt, ist es die einzig verantwortliche Entscheidung, alle Expeditions-Seereisen so lange auszusetzen, bis wir absolut sicher sind, dass wir in Übereinstimmung mit allen Anforderungen der Behörden und mit denen uns selbstgesetzten, noch strengeren Anforderungen wieder sicher starten können,“ sagt Daniel Skjeldam, CEO von Hurtigruten.

Die Postschiffe sind weiterhin an der norwegischen Küste in Betrieb.

 

02.08.2020

AIDA muß Neustart verschieben

Eigentlich sollten ab kommender Woche die ersten AIDA-Kreuzfahrten stattfinden. Nun muß die Reederei die Reisen kurzfristig absagen.

 

Gerade erreicht uns die Nachricht, dass AIDA die ersten Kreuzfahrten im August absagen muß. Nach der coronabedingten Zwangspause seit Mitte März wollte AIDA am 5. August wieder Fahrt aufnehmen, zunächst mit Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee ohne Landgänge.
Für den Neustart seien umfassende Konzepte entwickelt und alle erhöhten Hygienestandards sowie Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 an Bord der Schiffe umgesetzt worden, teilt die Reederei mit. Dies sei auch mit den zuständigen Behörden abgesprochen worden. "Entgegen der Erwartung steht eine letzte formale Freigabe für den Start der Kurzreisen ab 5. August 2020 durch den Flaggenstaat Italien noch aus."

Abgesagt wurden die Kurzreisen mit der Aidaperla ab/bis Hamburg vom 5. bis 8. August, vom 8. bis 12. August und vom 12. bis 15. August. Betroffen ist demnach auch die Kurz-Kreuzfahrt mit der Aidamar ab/bis Warnemünde vom 12. bis 16. August. Bei den geplanten Fahrten ab dem 16. August geht Aida davon aus, dass sie stattfinden können, wie ein Sprecher mitteilte.

 

36 Corona-Infizierte auf der Roald Amundsen

Mindestens 36 Crew-Mitglieder des norwegischen Schiffes sind mit dem Coronavirus infiziert

 

Hurtigruten teilt mit, dass auf dem in Tromsö vor Anker liegendem Schiff 36 Personen aus der Crew positiv getestet wurden. Das Schiff wird isoliert. Es befinden sich noch 154 Crew-Mitglieder an Bord, jedoch keine Passagiere. Die ersten vier Infektionen wurden am Freitag festgestellt, diese Besatzungsmitglieder wurden in ein Krankenhaus gebracht. Angeblich zeigt keiner der Infizierten Symptome.

Die Roald Amundsen sollte am Freitag Kurs auf Spitzbergen nehmen. Die Reise wurde abgesagt. Alle Passagiere der letzten beiden Reisen, laut Medienberichten ca. 380 Personen, wurden informiert und müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben.

 

30.07.2020

Hapaq Lloyd kündigt weitere Kreuzfahrten an

Nach der positiven Resonanz auf die Kreuzfahrten mit der EUROPA 2 und der HANSEATIC inspiration will Hapaq Lloyd nun auch mit der EUROPA und der HANSEATIC nature wieder auf Reisen gehen

 

14 neue Kreuzfahrten ab 29.08.2020 kündigt die Reederei an. Alle Reisen starten und enden in Hamburg bzw. Kiel. Damit nimmt Hapaq Lloyd nun wieder vier Schiffe in Betrieb und ist damit auch bestens für einen Neustart gerüstet.
Nach der ersten Startphase ohne Landgänge plant die Reederei nun mit den neuen Reisen sukzessive auch wieder ausgewählte individuelle Landgänge und organisierte Landausflüge anzubieten. Diese werden mit den jeweils verantwortlichen Behörden vor Ort abgestimmt. Die Genehmigungen richten sich immer nach der aktuellen Lage und den Fallzahlen. Ob diese dann wie geplant durchgeführt werden können ist daher abhängig von der aktuellen Entwicklung zum Zeitpunkt der Reise.

Auf allen Reisen gilt ein von Hapaq Lloyd erarbeiteter 10-Punkte-Plan für Prävention und Hygiene, so dass die Reederei die Einhaltung der höchsten Hygienestandards verspricht.

 

29.07.2020

FTI stellt Kreuzfahrten ein

Die FTI Group leidet schwer unter der Corona - Krise. Deshalb müssen nun Strukturen gestrafft und Kosten eingespart werden. FTI Cruises, LAL Sprachreisen, Fly.de und das Service-Center Touristic 24 werden eingestellt.

 

Teil der wegen der Corona-Krise fälligen Restrukturierung wird die Einstellung von FTI Cruises sein.
FTI geht seit 2012 mit der FTI Berlin auf Kreuzfahrt. Das Schiff, das 1980 ausgeliefert wurde, fasst ca. 420. Gäste. FTI fuhr im Sommer im Mittelmeer und Nordeuropa, im Winter war die FTI Berlin meist in der Karibik unterwegs.

 

27.02.2020

TUI fährt wieder

Am Freitag hat mit TUIs MeinSchiff 2 das erste große Kreuzfahrtschiff wieder eine Reise begonnen

 

Mit rund 1.200 Gästen hat MeinSchiff 2 am späten Freitag Abend Hamburg verlassen um die erste der 3-tägigen "Blauen Reisen" zu beginnen. Der Roundtrip geht in Richtung Norwegen und sieht keinen Landgang vor. Die Passagiere verbringen das Wochenende auf See und kehren am Montagmorgen in die Hansestadt zurück.

MeinSchiff 2 kann bis zu 2.900 Gäste aufnehmen. Mit 1.200 Passagiere wurde die vorgeschriebene Höchstgrenze von 60% nicht ausgeschöpft. An Bord gilt ein strenges Hygiene-Konzept mit den üblichen Regeln. Die Crewmitglieder sollen untereinander und zu den Gästen den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten oder Gesichtsmasken tragen. Die Buffetrestaurants werden geöffnet sein, aber die Gäste haben nicht selbst Zugang zu den Speisen, sondern diese werden ihnen angereicht. Bevor die Passagiere an Bord gehen, müssen sie einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und ihre Körpertemperatur messen lassen.

 

Zehn Corona-Fälle unter Aida-Crewmitgliedern

Unter der Besatzung  zweier Aida-Kreuzfahrtschiffe wurden mehrere Corona-Infektionen festgestellt. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern mitteilte, sind zehn der insgesamt 750 Besatzungsmitglieder, die am Mittwoch aus Asien auf dem Flughafen Rostock-Laage angekommen waren, positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden.

Der Nachweis der Infektionen sei das Ergebnis der Präventionsmaßnahmen, die Aida bei der Vorbereitung der Betriebswiederaufnahme der „AIDAmar“ und der „AIDAblu“ getroffen hat. Beide Schiffe liegen derzeit in Rostock. Der Passagierverkehr hat noch nicht begonnen. Das Rostocker Gesundheitsamt und Aida hätten alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, hieß es.

Das Kreuzfahrt-Unternehmen Aida Cruises hält indes an den geplanten Kurz-Kreuzfahrten fest. Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in strenger Einzelisolation an Bord eines der beiden Schiffe, die derzeit im Rostocker Seehafen liegen, sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze am Freitag in Rostock.

 

23.07.2020

Probleme beim Neustart - TUI sagt Kreuzfahrt ab

Die Mein Schiff 1 wird nicht wie geplant am 31. Juli ab Kiel auf Ostsee-Kurzreise gehen, Laut Reederei ist ein Grund, dass ein Teil der Crew nicht rechtzeitig aufs Schiff geholt werden kann. Die erste "Blaue Reise" ab Kiel wird deshalb erst ab 3. August stattfinden.

 

Eigentlich war geplant, dass die MeinSchiff 1 zwei Kreuzfahrten ab Kiel unternimmt. Nun muss TUI Cruises die Reise am 31. Juli absagen. Die zweite Kreuzfahrt am 3. August findet aber statt.

Von TUI Cruises erfahren wir dazu: "Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen ist die Startmannschaft der Mein Schiff 1 noch nicht komplett an Bord. Daher fährt die Mein Schiff 1 entgegen der ersten Planung ab dem 3. August ab Kiel Richtung Ostsee.“

Auf den anderen Schiffe ist die Crew offenbar komplett. Der Start der "Blauen Reisen" am kommenden Wochenende ist nach heutigem Stand nicht gefährdet. Somit gibt es jetzt eine "Blaue Reise" ab Kiel und vier ab Hamburg. Dazu kommen 7-tägige Panoramafahrten an die Norwegische Küste ebenfalls ab Hamburg und Kiel.

 

20.07.2020

Was war vergangene Woche los?

  • Ponant fährt ab/bis Venedig

  • CDC verlängert "No Sail Order"

  • Muttergesellschaft von Transocean meldet Konkurs an

 

Ponant nimmt Kreuzfahrten wieder auf

Die französische Reederei Ponant nimmt ebenfalls den Kreuzfahrtbetrieb wieder auf. Ponant hat in 2019/2020 die Flotte massiv mit kleinen Expeditionsschiffen erweitert, die maximal um die 100 Passagiere. Dies kommt der Reederei nun zu Gute,

Ab/bis Frankreich
PONANT nimmt Kurs auf die Schätze der wilden Küsten und einzigartigen Inseln Frankreichs. Von den bretonischen Îles du Ponant bis nach Korsika bieten wir von Juli bis Oktober 2020 Kreuzfahrten ab/bis Bordeaux, Saint-Malo, Le Havre, Marseille sowie Nizza an

Arktis
Von Juli bis September 2020 auf Kreuzfahrt in die Arktis: Spitzbergen, Island und die Nordostpassage stehen auf dem Fahrplan. Exklusiv und in privater Atmosphäre erleben Sie an Bord die wilde und schöne Natur der Arktis während einer Expeditionskreuzfahrt.

Venedig
5- und 7-tägige Reisen ab/bis Venedig entlang der kroatischen Küste bis in den schönsten Fjord des Mittelmeeres nach Kotor, Montenegro, unternimmt die Le Lyreal im Juli und August.

Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf

 

No Sail Order verlängert

WIe erwartet hat das Centers for Disease Control and Prevention (CDC) das Verbot für Kreuzfahrten in US-Hoheitsgewässern bis 30.September verlängert. Angesichts steigender Corona Fallzahlen in den USA ist diese Maßnahem keine Überraschung. Zuvor hatte die CLIA schon einen freiwilligen Verzicht auf alle Reisen bis 15. September 2020 erklärt (wir berichteten).

 

Muttergesellschaft von Transocean meldet Konkurs an

Die britische Firma South Quay Travel & Leisure Limited (SQTL) war bisher in England unter Cruise & Maritime Voyages und in Deutschland als Transocean Kreuzfahrten unterwegs. Betrieben wurden sechs Kreuzfahrtschiffe, darunter die Astor und die Vasco da Gama. In 2021 sollte die Flotte um die Ida Pfeiffer ergänzt werden Offenbar aufgrund finanzieller Schwierigkeiten hat das Unternehmen am 20. Juli Insolvenz anmelden müssen. Als Insolvenzverwalter wurden Paul Williiams, Phil Dakin und Edward Bines von der Kanzlei Duff & Phelps bestellt. Sie verschaffen sich gerade einen Überblick über die Finanzlage von SQTL.
Alle noch nicht angetretenen Reisen wurden abgesagt.

 

10.07.2020

Es geht wieder los ...! (Teil 2)

Wow! Jetzt geht es aber Schlag auf Schlag:

--- und schon geben erste Reedereien ihre Pläne bekannt (Teil 2)

 

Hapaq Llyod 

EUROPA 2 und HANSEATIC inspiration werden ab Ende Juli wieder in See stechen. Beide Schiffe bieten Kurzreisen ab/bis Hamburg an und werden keine Landgänge beinhalten. Sie sind ausschließlich Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbehalten.

Wir meinen: Eine gute Gelegenheit den legeren Luxus der EUROPA 2 zu genießen oder die brandneue HANSEATIC Inspiration kennen zu lernen.!

Erfahren Sie in unserem Artikel hier mehr Details!

 

TUI Cruises

Auch bei TUI gehts wieder los. Ab dem 24. Juli starten die sogenannten "Blauen Reisen" auf der Mein Schiff 2. Die drei- bis viertägigen Kurzreisen beginnen und enden in Hamburg und bestehen ebenfalls ausschließlich aus Seetagen.

"Unsere Kunden und Fans haben uns in den letzten Wochen signalisiert, dass sie Sehnsucht nach Meer und der Mein Schiff haben. Damit Reisende auch in diesen Zeiten mit einem guten Gefühl an Bord kommen können, haben wir unsere ohnehin schon sehr strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen nochmals verschärft und auf die aktuelle Situation hin angepasst. Wir freuen uns, dass wir nun ab Juli wieder die ersten Mein Schiff Reisen anbieten können." sagt Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises.

Details hat CEO Wybcke Meier in einem Interview der Süddeutschen Zeitung verraten

 

09.07.2020

Es geht wieder los ...!

Die CLIA hat Leitsätze entwickelt und die erste Reedereien planen auf dieser Basis die Wiederaufnahme von Kreuzfahrten


Nach dem Corona bedingten Stillstand der Kreuzfahrtbranche sind nun die Weichen für eine Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs gestellt: Unter der Federführung der Freien und Hansestadt Hamburg und mit Unterstützung des Kreuzfahrtverbands Cruise Lines International Association (CLIA) haben zahlreiche Behörden sowie die deutschen Hafenadministrationen gemeinsam Leitsätze für den Neustart der Kreuzfahrt unter Beachtung von umfassenden Präventions- und Hygienemaßnahmen erarbeitet.

Reedereien erarbeiten spezifische Hygienemaßnahmen

Aufbauend auf diesen Leitsätzen arbeiten die Reedereien an detaillierten Maßnahmen, um diese Leitsätze unter Beachtung der Spezifika einzelner Schiffe zu adaptieren. Dies beinhaltet zusätzliche, präventive Maßnahmen vor, während und nach der Reise, Kontaktvermeidung durch umfangreiche Abstandsregeln und Wegeleitsysteme an Bord und zusätzliche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, definierte Prozesse der medizinischen Betreuung sowie zusätzliche Ausrüstung (u.a. mit COVID-19 Schnelltests). 

Neustart der Kreuzfahrt in Deutschland wird voraussichtlich in drei Phasen stattfinden

Die CLIA hat außerdem vorgestellt, wie sie sich den Wiederanlauf vorstellen könnte. Dabei geht man von drei Phasen aus.
In der ersten Phase ist mit einer deutlich geringeren Anzahl an Schiffen zu rechnen, die von Hamburg, Rostock, Kiel oder Bremerhaven aus starten und dort auch wieder ankommen. An diesen Reisen werden Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnehmen können.
Auch die Passagierkapazität dieser Kreuzfahrten wird deutlich begrenzt sein. Geplant sind zunächst Kurzreisen von drei bis sieben Tagen ohne Anlauf eines weiteren Hafens.

Je nach Öffnung weiterer europäischer Häfen für Kreuzfahrtschiffe werden in der zweiten Phase erste ausländische Häfen in das Kurzreiseprogramm integriert. Zusammen mit den Häfen entlang der Route wird zuvor geprüft, wie die Hygienestandards an Bord auch während der Landgänge eingehalten werden können.


In der dritten Phase dann werden die Reedereien zur gewohnten Routengestaltung zurückkehren. Dabei werden sie nicht nur die eigenen Gesundheits- und Hygienebestimmungen einhalten, sondern ebenso die der jeweils besuchten Häfen.

 

--- und schon geben erste Reedereien ihre Pläne bekannt:

 

AIDA startet am 5. August mit Kurzreisen.

Aida hat zwar das reguläre Programm bis Ende August ausgesetzt, wird aber mit drei Schiffen zunächst Kurzreisen auf Nord- und Ostsee ohne Landgang durchführen. Den Auftakt macht die Perla am 5. August in Hamburg. Danach startet am 12. August die Aida Mar ab Rostock-Warnemünde und am 16. August die Aida Blu ab Kiel in die diesjährige Sommersaison.

Die ersten Reisen finden „mit einer angepassten Passagierkapazität“ und ohne Anlauf eines weiteren Hafens statt. Experten gehen davon aus, dass nur etwa die Hälfte der maximalen Kapazität belegt wird. Die Gäste erwarte an Bord „ein vielfältiges Urlaubsprogramm mit mehr Service für den Gast und unter Beachtung aller gebotenen Hygienestandards sowie den Regeln zur Kontaktvermeidung“.

Nach Angaben eines Sprechers wird es zunächst keine Büfetts geben, dafür Bedienung am Platz. Die Reisen umfassen drei bis vier Übernachtungen, die Preise beginnen bei 495 Euro beziehungsweise 570 Euro pro Person in einer Doppelkabine.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse!

 

MSC will im August mit Mittelmeerreisen starten

MSC teilt eine "mögliche Wiederaufnahme unseres Betriebs im August mit einer reduzierten Anzahl von Schiffen sowohl im östlichen als auch im westlichen Mittelmeer" mit. Die endgültige Entscheidung hänge von der Genehmigung des neuen Betriebsprotokolls für Gesundheit und Sicherheit ab. Diese wird in Kürze erwartet. Bis zum 15 Juli will MSC dann bekanntgeben, welche Routen mit welchen Schiffen im Mittelmeer durchgeführt werden.

Gleichzeitig teilt MSC mit, dass Nordeuropa-Kreuzfahrten, die zwischen dem 1. August und dem 18. Oktober geplant waren, nicht stattfinden.
Für die von US-Häfen in die Karibik eingeplanten Kreuzfahrten wird die coronabedingte Pause noch bis zum 15. September andauern.

 

08.07.2020

Hurtigruten setzt bis Herbst fast die gesamte Flotte ein

Bis zum September sticht die Reederei Hurtigruten mit 14 von 16 Schiffen an der norwegischen Küste und in der Arktis in See. Zudem stellt sie neue Reisen rund um die Britischen Inseln und nach Spitzbergen vor.

 

Postschiffe

Bis Ende September werden wieder elf Schiffe von Hurtigruten auf der klassischen Postschiff-Linie entlang der norwegischen Küste fahren. Die Postschiffreisen waren am 16. Juni für norwegische Gäste wieder aufgenommen worden. Aktuell fahren vier Schiffe der Flotte mit reduzierter Kapazität und unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen im Linienbetrieb zwischen den 34 Häfen an der norwegischen Küste. Schrittweise plant die Reederei weitere Postschiffe im August und September zwischen Bergen und Kirkenes einzusetzen.

Fjord-Reisen ab Hamburg

Wie bereits berichtet legt bis Anfang September das Hybrid-Expeditionsschiff Fridtjof Nansen in Hamburg zur Reise "Auf den Spuren der Postschiffroute" ab. Am 26. Juni war die erste Reise Richtung norwegischer Küste gestartet. Weitere fünf Termine sind noch für deutsche Gäste bis in den frühen Herbst buchbar.
Nähere Informationen finden Sie hier

Die Seereisen ab Hamburg bieten klassische Höhepunkte wie die Umrundung des Nordkaps, Einfahrten in den Geiranger- und den Trollfjord, ebenso wie zur Inselgruppe der Lofoten. Neu hinzu kommen Fjorde und Inseln abseits der ursprünglichen Hurtigruten-Verbindung – vom Lyngenfjord mit den Lyngenalpen, über den Svartisen Gletscher, die Eilande Hitra und Senja oder den sagenumwobenen Berg Torghatten.

"Wir rechnen mit der Aufhebung der norwegischen Reisebeschränkungen zum 15. Juli, sodass dann auch deutsche Reisende an Bord der Postschiffe die norwegische Küste erkunden können. Wir bieten unseren Gästen somit zwei unterschiedliche und einzigartige Möglichkeiten, Norwegen von der Seeseite aus zu entdecken: die klassische Postschiffreise entlang der norwegischen Küste und die neuen Expeditions-Seereisen von Hamburg aus", sagt Heiko Jensen, Hurtigruten Vice President Sales Europe. "Diesen Sommer werden wir die Fjorde ganz für uns allein haben. Dies macht das Erlebnis für die wenigen Reisenden vor Ort zu etwas ganz Besonderem und es bietet uns die einmalige Gelegenheit, die raue Schönheit der norwegischen Küste allein zu erkunden."

Ausbau der Reisen zu Britischen Inseln

Insgesamt plant Hurtigruten die Rückkehr von 14 der 16 Schiffe bis Ende September. Die Reederei kehrt mit dem Hybrid-Expeditionsschiff Roald Amundsen und der Spitsbergen in die Arktis zurück. Reisende können ab Mitte Juli zu sechs- bis 15-tägigen Expeditions-Seereisen rund um das arktische Archipel Svalbard aufbrechen. Außerdem stellt Hurtigruten neue Reisen zu den Britischen Inseln an Bord der Roald Amundsen vor. Die kurzen Expeditionen starten von Portsmouth (2. September), Liverpool (7. und 17. September) und Glasgow (12. September). Abseits ausgetretener Pfade steuert Hurtigruten dieScilly-Inseln, Fowey, Rathlin Island, Fortwilliam, Oban, Fishguard und Waterford an.

Diese Reisen ergänzen die bereits angekündigten Expeditions-Seereisen zu den Britischen Inseln 2021. Hurtigruten reagiert mit diesem Angebot auf die positive Nachfrage.

 

06.07.2020

Erster Reederei sagt alle Kreuzfahrten für 2020 ab

Celestyal Cruises (früher Louis Cruises und Louis Cruise Lines) hat für dieses Jahr alle Reisen abgesagt. Die zypriotische Reederei plant die nächste Kreuzfahrt für 6. März 2021.

 

Leslie Peden, CCO von Celestyal Cruises, sagte "Wir waren der Meinung, dass wir als Unternehmen unseren Reisepartnern und Gästen bereits genügend Terminänderungen für die sichere Rückkehr auf Kreuzfahrten angeboten haben. Durch die freiwillige Unterbrechung des Betriebs bis zu unseren geplanten Abfahrten im nächsten Jahr wird Celestyal besser positioniert sein, um unseren geschätzten Partnern und Gästen mehr Klarheit und Sicherheit sowie Seelenfrieden zu bieten. Wir werden nun unsere volle Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Geschäfte sowohl für 2021 als auch für 2022 richten, wo wir bereits ermutigende Anzeichen eines Nachholbedarfs sehen."

 

Da Celestyal  hauptsächlich im Mittelmeer fährt, ist deren Hauptsaison von Frühjahr bis Herbst. Unter dieser Voraussetzung ist die Entscheidung verständlich.



03.07.2020

AIDA verlängert Unterbrechung

AIDA ist angesichts der schrittweisen Lockerungen im innereuropäischen Reiseverkehr zuversichtlich, noch in diesem Sommer die diesjährige Reisesaison wiederaufzunehmen. Jedoch  wird die Unterbrechung der Kreuzfahrtsaison bis zum 31. August 2020 verlängert, da in vielen weltweiten Destinationen die Bedingungen für ein sicheres Reisen noch nicht gegeben sind.

 

Ausgenommen hiervon sind einzelne Abfahrten im August (Reisen ab 15.08.2020 von AIDAperla, AIDAprima und AIDAdiva, Reise von AIDAbella ab 30.08.2020, Reise von AIDAsol ab 25.08.2020). Derzeit geht man in Rostock davon aus, dass diese Reisen stattfinden können.

 

Costa Kreuzfahrten setzt ebenfalls aus

Costa bestätigt, dass alle Kreuzfahrten bis mindestens 15. August 2020 nicht stattfinden werden. Einzelne Schiffe werden sogar erst zu einem späterem Zeitpunkt den Betrieb wieder aufnehmen. So wird voraussichtlich die COSTA FASCINOSA ab dem 17.09.2020, die COSTA FAVOLOSA ab dem 20.09.2020, die COSTA FORTUNA ab dem 09.10.2020 und die COSTA MAGICA ab dem 01.10.2020 wieder auf Kreuzfahrt gehen.

Außerdem sind alle zukünftigen Kreuzfahrten der COSTA VICTORIA abgesagt. Das Schiff wird, wie man hört, die Flotte verlassen.

 

26.06.2020

MSC plant Comeback mit mehr als 90 Routen im Herbst

CEO Gianni Onorato sagt, dass das Unternehmen das gesamte Programm überarbeitet habe, nun aber wieder ganz bewusst Kreuzfahrten "in allen Regionen der Welt" anbiete. "Obwohl es einige Aktualisierungen des ursprünglich geplanten Fahrplans einzelner Schiffe gibt, können wir immer noch unsere Hauptrouten anbieten, damit unsere Gäste auch den Urlaub genießen können, den sie bei uns gebucht haben", erklärt er.

Mehr Details erfahren Sie hier!

Zunächst soll die coronabedingte Pause bis zum 15. September andauern, sagte MSC. Bislang war man von einem Betriebsstillstand bis Ende Juli ausgegangen. Die Verlängerung betreffe die MSC Seaside und die MSC Armonia, wie alle Schiffe die von US-Häfen aus Kreuzfahrten in die Karibik anbieten.

 

Pullmantur meldet Konkurs an

 Wie der Vorstand der spanischen Reederei Pullmantur Cruceros unter Führung von Richard Vogel gegenüber Mitarbeitern bekannt gab, ließen die Folgen der Corona-Krise keine andere Entscheidung zu. Vogel hat in Deutschland zuerst AIDA und dann TUI Cruises aufgebaut. 2016 wechselte er zu Pullmantur, wo er als CEO erreichte, dass die Reederei 2019 erstmals schwarze Zahlen schrieb.
Obwohl das Unternehmen, das zu 51 Prozent der spanischen Cruise Investment Holding und zu 49 Prozent Royal Caribbean Group (RCL) gehört, „2019 große Fortschritte gemacht, um eine Trendwende zu erreichen“, habe die Corona-Pandemie alle Erfolge zunichtegemacht, heißt es in einer Mitteilung von RCL.
Pullmantur betreibt drei Schiffe mit insgesamt rund 3.000 Kabinen, die derzeit allerdings stillliegen. Das Unternehmen hat alle Kreuzfahrten bis zum 15. November abgesagt.
RCL strebt an, Gäste auf die anderen Marken der Gruppe (Royal Caribbean International, Celebrity Cruises, Azamara, Silversea Cruises und das Joint Venture TUI Cruises), umzubuchen.

 

 AIDA Neustart in drei Phasen

Aida-Chef Felix Eichhorn hat in einem Schreiben an seine Mitarbeiter bekanntgegeben, dass die Reederei daran arbeite, den Betrieb wieder aufzunehmen. Insgesamt soll das Aida-Comeback in einem dreistufigen System, ähnlich wie bei TUI Cruises, ablaufen. Der Neustart beginnt zunächst nur mit einer geringen Anzahl an Schiffen mit einer reduzierte Gesamtkapazität an Board. Auch das Hygiene-System wird der aktuellen Situation angepasst.
Die ersten angebotenen Reisen sollen dementsprechend Kurzreisen innerhalb Deutschlands oder ab deutschen Häfen sein. In der zweiten Stufe will Aida sein Reiseprogramm auf weitere Häfen ausweiten, sobald diese wieder für den Kreuzfahrtbetrieb öffnen. Mit der letzte Stufe soll der Regelbetrieb bei der Reederei zurückkehren. Einen genauen Termin für den Neustart hat Eichhorn allerdings noch nicht genannt.


Wir glauben, dass es recht flott gehen kann - sobald man bei der Reederei der Meinung ist, dass es sich lohnt. Schiffe sind in greifbarer Nähe: AIDAaura, AIDAblu, AIDAcara, und AIDAperla liegen in Hamburg und die AIDAdiva in Bremerhaven. Und dem Wettbewerb, wie Hurtigruten, will man sicher auch nicht zu viel Vorsprung lassen.

 

20.06.2020

Keine Kreuzfahrten von US-Häfen vor 15. September

In einer Erklärung der Cruise Lines International Association (CLIA) vom Freitagnachmittag heißt es, dass die Mitglieder "die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs von US-Häfen freiwillig bis zum 15. September 2020 verlängern werden".
"Aufgrund der anhaltenden Situation in den USA im Zusammenhang mit COVID-19 haben die Reedereien der CLIA beschlossen, die Aussetzung des Passagierbetriebs freiwillig zu verlängern. Die derzeitige "No Sail Order" des U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) läuft am 24. Juli aus, und obwohl wir gehofft hatten, dass die Kreuzfahrtaktivitäten nach diesem Datum so bald wie möglich wieder aufgenommen werden könnten, wird immer deutlicher, dass mehr Zeit erforderlich sein wird, um die Hindernisse für eine Wiederaufnahme in den Vereinigten Staaten zu beseitigen", sagte die Gruppe.
"Obwohl wir zuversichtlich sind, dass künftige Kreuzfahrten sicher sein werden und die neuesten Schutzmaßnahmen in vollem Umfang widerspiegeln, sind wir auch der Meinung, dass es angebracht ist, vorsichtig zu sein, um die Interessen unserer Passagiere und Besatzungsmitglieder zu wahren. Wir haben daher beschlossen, die Aussetzung des Betriebs von US-Häfen bis zum 15. September weiter zu verlängern. Die zusätzliche Zeit wird es uns auch ermöglichen mit der CDC über Maßnahmen zu beraten, die für die eventuelle Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs geeignet sind.
"Diese freiwillige Aussetzung gilt für alle CLIA-Mitglieder, für die die No Sail Order galt (Schiffe mit einer Kapazität von 250 oder mehr Personen). Die Kreuzfahrtreedereien der CLIA-Mitglieder werden die  Situation kontinuierlich bewerten und entscheiden, ob eine Verlängerung über den 15. September hinaus notwendig ist.
 

17.06.2020

Kreuzfahrten nach Norwegen ab Juni mit Hurtigruten ab/bis Hamburg

Während sich andere Reedereien mit ihrem Neustart noch schwer tun, heißt es bei Hurtigruten bereits am 26. Juni 2020 "Leinen los" ab Hamburg. Das Hybrid-Expeditionsschiff Fridtjof Nansen wird bis zum 4. September sechsmal auf 15-tägige Reisen in die norwegischen Fjorde gehen und dabei das Nordkap umrunden, in den Geiranger- und Trollfjord einfahren und zu den Lofoten steuern.

Dabei werden den Gästen in den Fjorden zwar Aktivitäten mit Zodiacs geboten, Anlandungen und klassische Ausflüge stehen aufgrund der norwegischen Regularien aber derzeit noch nicht auf dem Programm. Dies könne sich aber im Laufe des Sommers noch ändern, heißt es bei Hurtigruten.
Wegen der nach wie vor restriktiven Bestimmungen in Norwegen dürfen in Hamburg nur deutsche Gäste an Bord genommen werden. Ein weiteres Ein- und Aussschiffen von Gästen ist nicht möglich. Daher gilt diese Kreuzfahrt auch als besonders sicher. Zudem, so Hurtigruten, werden die Gäste Norwegen ganz ohne Touristenandrang und den üblichen Schiffsverkehr in den Fjorden erleben.

Hurtigruten hat gerade erst den Linienverkehr auf der Postsschiffroute aufgenommen, der allerdings nur für norwegische Kunden gilt.
Hintergrund dieses Produkts ist die Tatsache, dass die Fridtjof Nansen ihre eigentlich für den August geplanten Grönland-Reisen wegen der Reiserestriktionen absagen musste. "Das hat unsere Gäste und auch uns sehr enttäuscht", sagt Heiko Jensen, Europachef von Hurtigruten. "Jetzt freut es uns umso mehr, endlich wieder deutsche Gäste an Bord begrüßen zu können."
Die bereits bestehenden Hygienestandards an Bord wurden mit zusätzlichen Maßnahmen noch weiter verschärft. Mehrere Essenssitzungen und ein erweiterter A-la-Carte-Service sollen zudem für einen sicheren Ablauf sorgen.
Preislich startet das neue Reiseprodukt bei 4.790 Euro.
Nähere Informationen finden Sie hier

 

TUI Cruises plant Kurzreisen für den Sommer

TUI Cruises hat umfangreiche Hygienevorkehrungen getroffen und möchte mit 3- und 4-Tagesreisen in Nord-und Ostsee den Betrieb wieder aufnehmen. In diesem schrittweisen Neustart würde man ausschließlich von deutschen Häfen aus starten und am Anfang die Kapazität auf maximal 1.000 Passagiere begrenzen. Später könnte man dann auch längere Kreuzfahrten unternehmen, sagte ein Unternehmenssprecher.

 

15.06.2020

MSC und Costa bereiten Neustart vor

MSC soll an seine Besatzungsmitglieder einen Brief geschrieben haben, in dem angekündigt wird, dass an einem Plan zum Neustart gearbeitet wird. Deshalb will man die Schiffe (wobei offen ist wieviele) bis 15. Juli wieder voll bemannen. Dann könnten die neuen RIchtlinen trainiert werden und MSC wäre für einen Neustart zum 1. August gerüstet.

Costa will, laut Besucher einer Betriebsversammlung, ebenfalls zwei Schiffe voll bemannen. Dies sollten die Neuesten EInheiten, die Smeralda (Bj. 2019) und die Diadema (Bj. 2014) sein.

Für die Reedereien ist es momentan nicht einfach, Besatzung für die Schiffe zu finden. Viele Länder, aus denen Crewmitglieder kommen, lassen niemanden ausreisen. Ebenso ist die Einreise, wenn auch nur um an Bord eines Schiffes zu gehen, ein Problem. Eine Möglichkeit ist die Verträge der Beschäftigten zu verlängern, die noch an Bord sind.

 

11.06.2020

Auswärtiges Amt warnt vor Kreuzfahrten

Das Auswärtige Amt hat heute mit Wirkung zum 15.06.2020 die Reisewarnung für Länder der Europäischen Union und für die Schengen-assoziierte Staaten aufgehoben. Vor nicht-touristischen Reisen in andere Länder wird nach wie vor gewarnt. Den Orginaltext finden SIe hier.
Explizit schreibt das Auswärtige Amt: "Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten."

 

09.06.2020

CUNARD fährt nicht wieder vor 1. November

Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen durch Covid-19 verlängert Cunard die Unterbrechung der Reisesaison für alle Reisen mit Einschiffung bis einschließlich 1. November 2020 für die Queen Mary 2 und die Queen Victoria und bis einschließlich 23. November 2020 für die Queen Elizabeth.

Simon Palethorpe, Präsident von Cunard, äußert sich zur erneuten Verlängerung: „Viele Länder fangen an, die Beschränkungen nach und nach zu lockern. Das klingt vielversprechend, aber leider sieht es so aus, als ob auch die nächsten Monate noch voller Unsicherheit sein werden, insbesondere in Bezug auf Reisen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Einschränkungen der Länder scheint die Möglichkeit, sich frei und grenzüberschreitend bewegen zu können, noch weit entfernt. Dieser Umstand hat auf Cunard besonders große Auswirkungen, da wir so viele internationale Gäste bei uns begrüßen und mit unseren Schiffen überall in der Welt unterwegs sind. Wir müssen zudem die Auswirkungen von Covid-19 für das Leben an Bord unserer Schiffe besser verstehen. Das bedeutet, dass wir eng mit den entsprechenden Behörden auf höchster Ebene zusammenarbeiten, wie den US Centers for Disease Control & Prevention (CDC), der englischen Gesundheitsbehörde (Public Health England), dem Weltverband der Kreuzfahrtindustrie (CLIA) sowie medizinischen Experten, um jeden Aspekt unseres Angebotes zu durchleuchten.“
Er fügt hinzu: „Während wir immer sehr stolz darauf gewesen sind, so hohe Standards bezüglich der Gesundheit und Sicherheit zu haben, bauen wir diese nun noch weiter aus in Bezug auf verbesserte Protokolle für alle Aspekte des Bordlebens sowie an Land. Wir werden den Betrieb unserer Schiffe erst wieder aufnehmen, wenn wir ein umfassendes Protokoll für einen Neustart erarbeitet und die Genehmigung und Akkreditierung für dieses aus den vertrauenswürdigsten und sachkundigsten Quellen erhalten haben“.

 

08.06.2020

AIDA Cruises setzt Reisen mit Häfen in den USA und Kanada für 2020 aus

„Als Folge der anhaltenden Auswirkungen des Coronavirus sind derzeit die Bedingungen für internationale Reisen mit Ziel USA und Kanada noch nicht gegeben. In Kanada sind Kreuzfahrtanläufe bis Ende Oktober 2020 nicht möglich, in den USA gilt bis auf weiteres ein Einreise-Stopp für Europäer“, teilte das Unternehmen mit.
Aida Diva und Aida Luna hätten im Herbst Reisen nach Nordamerika unternommen. Doch Kanada hat Anläufe bis mindestens Ende Oktober untersagt. Wann die Einreisesperre für Europäer in Nordamerika aufgehoben wird ist ebenso unklar.
Alle anderen Reisen der insgesamt 14 Schiffe seiner Kußmund-Flotte hat AIDA bisher bis 31. Juli ausgesetzt.

Auch danach wird es wohl keine Nordamerika-Kreuzfahrten mehr geben.

Bereits Anfang des Jahres hatte Aida angekündigt, keine Reisen in die USA und nach Kanada mehr aufzulegen. Als Grund wurde seinerzeit das Nachfrageverhalten der Kunden genannt. „Ab 2021 kommen wir dem Wunsch vieler Aida-Fans nach und verlängern die Reisesaison auf der Ostsee sowie in Nordeuropa“, so das Unternehmen.

 

04.05.2020

Ponant startet ab Juli

Die französische Reederei Ponant bietet ab Anfang Juli Kreuzfahrten für den lokalen Markt an. Alle Reisen werden ab/bis französischen Häfen angeboten.
Es wird fünf verschiedene Routen geben:

  • Die Le Dumont d'Urville wird von Juli bis September einwöchige Kreuzfahrten ab/bis Le Havre anbieten.
  • Le Champlain wird einwöchige Kreuzfahrten ab/bis Saint-Malo segeln, ebenso wie die Jacques Cartier.
  • Ab Bordeaux können die Gäste vom 4. Juli bis 19. September an Bord von Le Bougainville einwöchige Kreuzfahrten unternehmen.
  • Die L'Austral wird von Marseille aus eingesetzt, ebenfalls auf einwöchigen Kreuzfahrten bis Anfang Oktober.
  • Auch die Le Lyrial wird bis Mitte Oktober für einwöchige Kreuzfahrten ab Nizza eingesetzt.

 

Münchner Schiffskoch 77 Tage in Quarantäne

Über seine Quarantäne an Bord der "Silver Explorer" berichtet der Schiffskoch Christian Armster in einem Interview der Süddeutschen Zeitung. "Das Paradis sieht anders aus" erzählt über sehnsüchtige Blicke auf die Küste, Konflikte in der Quarantäne und was er von den Corona-Demos in Deutschland hält.

Nachlesen lönnen Sie den Artikel in der SZ vom 05.06.2020

 

Seadream verdoppelt Kapazitäten

EIne Woche nachdem Seadream Kreuzfahrten in Norwegen angekündigt hat (wir berichteten) übertrifft die Resonanz wohl alle Erwartungen. Aufgrund der hohen Nachfrage verdoppelt Seadream die Kapazität. Anstatt der bisher geplanten 9 Reisen wird es 21 Kreuzfahrten mit den Luxus-Yachten geben.
"Seit Bekanntgabe der Reisen in Norwegen hat unserer Telefon von 8.00 Uhr morgens bis Mitternacht unaufhörlich geklingelt. Alle wollen buchen!" sagt SeaDreams Eigentümer und CEO Andreas Brynestad. "Wir danken allen unseren Gästen für ihre Loyalität und Unterstützung! Wir wissen, dass viele Menschen sehnsüchtig darauf warten, wieder reisen zu können."

SeaDream hat nicht nur in Norwegen, sondern auch weltweit für Aufregung gesorgt, nachdem es seine neuen Reisen nach Norwegen angekündigt hatte. Aber "Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen müssen nicht-norwegische Gäste vor dem Einsteigen möglicherweise eine Selbstquarantäne durchführen", sagte das Unternehmen. "SeaDream wird die Reisebeschränkungen weiterhin genau beobachten und freut sich darauf, den Gästen weltweit zu dienen, sobald sich die Länder wieder für Reisen öffnen. Dank seiner geringen Größe hat SeaDream die Flexibilität, maßgeschneiderte Reiserouten zu erstellen, um der Nachfrage nach Reisen gerecht zu werden, wenn sich die Situation entwickelt".

 

30.05.2020

Seadream kündigt Kreuzfahrten in Norwegen an

Die norwegische Reederei Seadream hat für die beiden Luxusyachten Seadream I und Seadream II ein Sommerprogramm von Juni bis September für den norwegischen Markt angekündigt.
Norwegen verbietet zur Zeit aufgrund der Corona-Pandemie die Einreise für Ausländer. Ausnahmefälle und Norweger, die vom Ausland zurück in ihre Heimat kommen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne.

Deshalb bietet Seadream 12-tägige Reisen zwischen Oslo und Tromsø an. Stops sind in Skagen in Dänemark, der einzige Hafen ausserhalb Norwegens, Rosendal, Bergen, Flåm, Olden, Geiranger, Ålesund and Rørvik geplant, außerdem ein dreitägiger Aufenthalt auf den Lofoten.
Zudem gibt es 7-tägige Kreuzfahrten zwischen Oslo und Bergen, die auch in Skagen Halt machen. Zudem stehen Olden, Geiranger, Ålesund, Flåm und Rosendal auf der Reiseroute.

Termine und Preise sind bisher nicht bekannt.
Mehr über die beiden Luxusyachten, die maximal 112 Passagiere beherbergen, finden Sie hier -->

 

Kanada untersagt Kreuzfahrten bis 31. Oktober 2020

Kanada hat praktisch die Kreuzfahrt-Saison 2020 beendet. Transportminister Marc Garneau verkündete gestern, dass Schiffe mit Übernachtungsmöglichkeiten und mehr als 100 Passagieren kanadische Gewässer bis 31. Oktober nicht befahren dürfen.

Damit sind keine Kreuzfahrten in New England zum Indian Summer an der Ostküste Kanadas möglich. Ausserdem gibt es keine Kreuzfahrten nach Alaska und an der Westküste Kanadas. Zum Dritten sind natürlich auch Reisen von Kanada in die Arktis betroffen.
Nach dem 31. Oktober besuchen Kreuzfahrtschiffe diese Gebiete kaum mehr. Damit werden hier in 2020 keine Kreuzfahrten mehr stattfinden.

 

26.05.2020

nicko cruises startet ab Mitte Juni mit Flussreisen

nicko cruises legt ein spezielles Hygienekonzept vor und bietet ab Mitte Juni Flussreisen und Inselhopping mit Ostseeinseln.
Mehr dazu in unserem Bericht!

 

22.05.2020

Australien verlängert Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtschiffe dürfen wegen der globalen Corona-Pandemie auch die nächsten Monate nicht in Australien anlegen. Die Grenzschutzbehörde teilte am Freitag mit, dass das Anlegeverbot für Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 100 Passagieren um weitere drei Monate bis zum 17. September verlängert werde. Auch Rundreisen auf Kreuzfahrtschiffen in australischen Gewässern sind weiter untersagt. Australien hatte die Restriktionen am 27. März in Kraft gesetzt. Zu der Zeit hatten sich 28 internationale Kreuzfahrtschiffe in Australien befunden, doch alle habe die Gewässer des Landes inzwischen verlassen. Australien zählt 7081 bestätigte Infektionen mit dem Virus, wovon nur noch 509 aktiv sind. 101 Menschen starben.

 

15.05.2020

Norwegen öffnet Grenze zu Spitzbergen erst im August

Wie zu hören ist plant Norwegen Svalbard (Spitzbergen) für internationale Gäste nicht vor dem 20. August zu öffnen. Damit wären Expeditions-Kreuzfahrten in die Arktik in diesem Jahr nicht möglich, denn die Saison endet spätestens Ende August.
Die Inselgruppe rund um Spitzbergen ist eine der Hauptattraktionen bei Arktisreisen. Es wäre kaum vorstellbar, dass Kreuzfahrten ohne Anlandungen stattfinden.
Zwar darf man ab 1 Juni wieder von/nach Spitzbergen reisen, dies gilt jedoch nicht für internationale Gäste.

 

05.05.2020

Mein Schiff 3 bleibt vorerst in Cuxhaven - Acht Corona-Fälle

Erleichterung bei Tui Cruises: An Bord des seit Freitag unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3" sind von rund 2900 Crew-Mitgliedern bislang insgesamt nur acht positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Reederei Tui Cruises mit. Mittlerweile lägen zwei Drittel der Testergebnisse vor; die restlichen würden unmittelbar erwartet. Bis auf weiteres werde das Schiff in Cuxhaven bleiben.

Zunächst wird in Cuxhaven das Schwesterschiff "Mein Schiff 6" mit 254 Besatzungsmitgliedern anlegen. Es soll als "reine Vorsichtsmaßnahme" negativ getestete Personen von "Mein Schiff 3" aufnehmen. Sie sollen dort in Isolation in Einzelkabinen untergebracht werden. Dadurch solle die Situation an Bord entlastet und die Klinik-Kapazitäten des Landkreises Cuxhaven geschont werden.

Die Besatzung aller Tui-Cruises-Schiffe ist seit mehr als vier Wochen in Isolation: Der letzte Kontakt der Mein-Schiff-Flotte zur Außenwelt war nach Unternehmensangaben am 23. März - an dem Tag seien die letzten Gäste von Bord gegangen. Es gebe einzelne Crew-Mitglieder an Bord von "Mein Schiff 3", die sehr angespannt seien, sagte eine Sprecherin der Kreuzfahrt-Marke des weltgrößten Reisekonzerns Tui. Polizeibeamte waren am Samstag an Bord, um eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen zwei Crewmitglieder aufzunehmen. Es wurde laut Polizei Mobiliar beschädigt.

Die 2900 Besatzungsmitglieder waren von anderen Schiffen der Tui-Cruises-Flotte gesammelt worden und sollen von Deutschland aus in ihre Heimatländer geflogen werden. Normalerweise geschieht dies auch auf den Routen bei Anläufen in anderen Ländern. Wegen der Pandemie war das nicht möglich. So habe beispielsweise Spanien nicht erlaubt, dass die Crew an Land gehe und die Heimreise von dort antrete. Zudem scheitere eine Heimreise teilweise auch an Reiserestriktionen in den Heimatländern.

900 Besatzungsmitglieder sollen am 8. und 11. Mai mit Charterflügen nach Indonesien und in die Ukraine zurückgeflogen werden können. Es reisen nur Crew-Mitglieder, die negativ auf Covid-19 getestet wurden. Ob und wann die Quarantäne für das Schiff aufgehoben werden kann, entscheiden die Behörden.

 

30.04.2020

Hurtigruten berichtet über aktuelle Situation

Der CEO von Hurtigruten, Daniel Skjeldam, informierte heute bei einem Mediengespräch über die aktuellen Situation von Hurtigruten.

Skjeldam sagte, er glaube, dass eine Wiederaufnahme der Expedition und des Küstendienstes schrittweise erfolgen werde.
"Das bedeutet, dass wir mit dem Inlandsbetrieb in norwegischen Gewässern beginnen müssen - sowohl mit dem Liniendienst entlang der norwegischen Küste als auch mit arktischen Expeditionskreuzfahrten" (Anmerkung: ... von denen viele vollständig in norwegischen Gewässern statt finden), sagte er. "Wir hoffen, dass die schrittweise Wiederaufnahme bereits ab Juni/Juli erfolgen kann. Wir sind optimistisch. Aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen tun. Wir sind in laufenden Gesprächen mit den zuständigen Behörden darüber, wie und wann wir wieder starten können. Eine zu frühe Aufnahme des Betriebs ist keine Option."

Hier die Highlights des Gesprächs:

  • Das Unternehmen ging mit mit Rekordzahlen im Januar und Februar und dem besten Finanzergebnis seiner Geschichte ins Jahr 2020,
  • alle Hurtigruten-Fahrten sind bis Ende Mai gestrichen.
  • Die gesamte Alaska-Saison 2020 mit der batteriehybridbetriebenen MS Roald Amundsen wird gestrichen. Die Reise der Roald Amundsen von Alaska nach Grönland in der Nordwestpassage findet ebenfalls nicht statt.
  • 13 von 16 Schiffen liegen derzeit auf.
  • Das 14. Schiff, die Roald Amundsen, befindet sich derzeit im Atlantischen Ozean auf dem Weg nach Europa, um sich dem Rest der aufgelegten Flotte anzuschließen.
  • Hurtigruten hat in Zusammenarbeit mit den norwegischen Behörden zwei Schiffe in einem geänderten Inlandsfahrplan eingesetzt. Zusätzlich zu den lokalen Reisenden bringen die beiden Schiffe Post, medizinische Versorgung und andere Güter zu den Gemeinden in Nordnorwegen.
  • Es wurde eine flexible Umbuchungspolitik für bereits gebuchte Gäste (und neue Buchungen) eingeführt, so dass kostenlos umgebucht werden kann
  • Das Unternehmen hat vorübergehend 95 Prozent des Land- und Bordpersonals entlassen.
  • Nicht-kritische Investitionen werden aufgeschoben, SG&A-Kosten reduziert, nicht notwendige Geschäftsreisen ausgesetzt und nicht gebundene Marketingausgaben gestoppt.
  • Verschiebung aller Boni.
  • Das Management hat eine freiwillige Gehaltskürzung von 20 Prozent vorgenommen.
    Auf eine Initiative der Belegschaft hin haben andere, nicht freigestellte Hurtigruten-Mitarbeiter eine freiwillige Gehaltskürzung um 10 Prozent akzeptiert.
  • Hurtigruten führt derzeit Gespräche mit den norwegischen Behörden über Unterstützungspakete.

 

29.05.2020

Reisewarnung bisa 14. Juni verlängert

Das Auswärtige Amt hat nun die weltweite Reisewarnung "vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland" bis mindestens zum 14. Juni verlängert.
Deshalb sind bis mindestens zu diesem Termin auch keine Schiffreisen möglich. DIe Reedereien haben deshalb ihre Planungen überarbeitet. 

Den aktuellen Stand für die meisten Reedereien finden Sie hier

 

28.05.2020

Wieviel Geld die großen Kreuzfahrt - Reedereien verbrennen

Die großen Kreuzfahrtgesellschaften müssen während der COVID-19-Pandemie richtig Geld in die Hand nehmen. Die Schiffe sind außer Betrieb, Kreuzfahrten können nicht stattfinden und deshalb werden auch keine Einnahmen generiert. Trotzdem müssen die Kreuzfahrtriesen von einer Crew betreut werden und verursachen auch bei Stillstand Kosten.

Der Branchendienst "Cruise Industry News" hat versucht den monatlichen Barmittelbedarf ("Cash Burn") der großen Reedereien zu berechnen. Dabei geht man von den Kosten für ein Hot Lay-up (vgl. unser Bericht) und der Anzahl der Schiffe aus. Allerdings ist zu beachten, dass diese Berechnung alle Tochtergesellschaften mit einbezieht:

Carnival Corporation
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 1 Mrd. US$

Royal Caribbean Cruises
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 400 Mio. US$

Norwegian Cruise Line Holdings
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 150 Mio. US$

MSC Cruises
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 180 Mio. US$

Genting Cruise Lines
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 42 Mio. US$

Disney Cruise Line
Geschätzter monatlicher Cash Burn: 26 Mio. US$

 

20.04.2020

Hapag-Lloyd Cruises bringt Flotte nach Hause

Nun zieht es auch die Flotte des Hamburger Kreuzfahrtunternehmens Hapag-Lloyd Cruises zurück in die heimischen Gewässer. Den Auftakt macht das Expeditionsschiff HANSEATIC nature, das voraussichtlich am 20. April in Hamburg erwartet wird. Auch das Schwesterschiff HANSEATIC inspiration sowie die beiden Luxusschiffe EUROPA und EUROPA 2 kehren nach Hamburg zurück. Alle drei sollen am 2. Mai in den Hafen einlaufen. Die BREMEN verbleibt weiterhin vor Auckland/Neuseeland.
Die beiden Expeditionsschiffe HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration werden im Rahmen von Reparaturarbeiten bei Blohm+Voss liegen. Die EUROPA 2 nimmt ihren Liegeplatz in Altona und die EUROPA am O'Swaldkai ein.
Bereits seit dem 21. März sind alle Gäste der Hapag-Lloyd Cruises Flotte sicher und gesund zu Hause. Insgesamt holte der Kreuzfahrtveranstalter aufgrund der Corona-Pandemie rund 1.000 Gäste frühzeitig aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde in ihre Heimat zurück. Bedingt durch den Wegfall der Linienflüge, mussten dafür auch Charterflüge organisiert werden.

Ein Schiffstreffen der besonderen Art vor Barbados
HANSEATIC nature, die derzeit auf dem Nordatlantik Kurs auf Hamburg nimmt, hat zuvor in Bridgetown/Barbados Crew der Schwesternschiffe HANSEATIC inspiration und EUROPA abgeholt, um sie nach Hamburg zu bringen. "Wir wollten so vielen Crewmitgliedern so schnell wie möglich die Gelegenheit geben, nach Hause zu kehren. Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebes und der Reisebeschränkungen war dies logistisch herausfordernd. Daher haben wir die Rückreise selbst in die Hand genommen und die Fahrt unserer HANSEATIC nature zur "Crew Cruise" werden lassen. So bringen wir unsere Crew sicher und gesund zu ihren Familien zurück", erklärt Karl J. Pojer, CEO von Hapag-Lloyd Cruises.

Bordleben ohne Gäste
Auch wenn die Gäste auf den Schiffen fehlen, steht das Leben an Bord nicht still: Die noch verbleibende Crew an Bord ist weiterhin eifrig beim arbeiten. So finden nach wie vor Meetings statt. Hinzu kommen Seewachen oder Inspektionsrunden an Bord. Sofern möglich und erforderlich werden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Für einige davon fehlen im normalen Betrieb sowohl die Zeit als auch die Möglichkeiten. Es steht zum Beispiel ein intensiver Frühjahrsputz aller Bereiche auf dem Programm. Auch Arbeiten, die mit Geräuschen verbunden sind und daher während des Gastbetriebs nicht in Frage kommen, werden durchgeführt. Ebenfalls gibt es diverse Trainings für die Crew.

Walk the Cruise - in 27 Tagen an Bord nach Hamburg laufen
Damit die Crew auch körperlich fit bleibt, hat die Besatzung der HANSEATIC nature ein Projekt gestartet: "Walk the Cruise". Hierbei wird die Gesamtdistanz der Reise von 7.600 Seemeilen, welche die HANSEATIC nature bis zu ihrer Ankunft im Heimathafen Hamburg zurücklegen muss, zu Fuß auf dem Rundkurs auf Deck 9 bewältigt. Dabei geht oder joggt jedes der 138 Crewmitglieder täglich 28 Runden zu je 135 Metern. Das entspricht 3,8 Kilometern. Der Wert wird in einer Liste dokumentiert. Am Ende der Reise, nach 27 Tagen, stehen so 14.084 Kilometer zu Buche oder auch rund 7.600 Seemeilen.

 

17.04.2020

Kreuzfahrtschiff 'Artania' soll aus Australien abreisen

Das nach Corona-Infektionen an der Küste Australiens liegende Kreuzfahrtschiff "Artania" soll das Land bald verlassen. Die Quarantäne ende am Freitagabend um 22.00 Uhr Ortszeit, sagte eine Sprecherin des Bonner Reiseveranstalters Phoenix.

Der Plan sei, dass das Schiff dann am Samstag die australische Stadt Fremantle verlasse und sich auf die Heimreise begebe. "Aber alle Details rundherum sind noch in der Mache", sagte die Sprecherin am Freitag. Unter anderem sei noch unklar, ob ein Teil der Crew per Flugzeug ausgeflogen werde oder an Bord des Schiffes abreise.

Das Schiff, bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", war vor zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Seit Ende März liegt es bereits im Hafen der Stadt Fremantle südlich von Perth. Grund ist, dass auf dem Schiff Coronavirus-Fälle aufgetreten waren. Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser. Ein 69 Jahre alter Passagier und ein 43 Jahre altes Besatzungsmitglied starben.

Auf dem Schiff befindet sich nun nur noch die Besatzung und einige Passagiere. Mehr als 830 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden bereits nach Deutschland geflogen. Rein technisch reichen etwa 20 bis 30 der noch gut 500 Crewmitglieder aus, um das Schiff zurück nach Europa zu fahren.

Update 18.04.2020:
Das Schiff hat am fühen Nachmittag Ortszeit den Hafen von Fremantle unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlassen. An Bord befinden sich nach Angaben von Phoenix gut 400 Personen, hauptsächlich Crew-Mitglieder. Lediglich acht Passagiere haben sich gegen einen Heimflug entschieden und blieben auf dem Schiff. Die Artania wird nun Ende Mai zurück in Bremerhaven erwartet.

Inzwischen hat auch Phoenix die Geschichte aufgeschrieben: MS ARTANIA - Die ganze Geschichte

14.04.2020

Reedereien bringe ihre Crews nach Hause

Sowohl MSC als auch Costa bringen Teile der Bestzung mit Schiffen nach Hause. Die Costa Mediteranea wird Kurs auf Asien nehmen, um indonesische und phillipinische Besatzung heim zu bringen. Die kubanische Crew der MSC Preziosa ist inzwischen ebenfalls zuhause angekommen.

 

Nach dem Plan von Costa Crociere soll die Costa Mediterranea zuerst nach La Spezia fahren. Hier wird die europäische Besatzung von Bord gehen - bis auf die für den Betrieb notwendige Crew. Alle anderen Besatzungsmitglieder, mit Ausnahme der philippinischen und indonesischen Besatzung an Bord, werden dann auf die Costa Pacifica verlegt.
"Für diese Besatzungsmitglieder arbeiten wir unermüdlich mit Regierungen und Fluggesellschaften zusammen, um eine sichere Rückreise nach Hause zu gewährleisten", hieß es in einem Schreiben des Unternehmens.
Philippinische und indonesische Besatzungsmitglieder an Bord der Pacifica werden auf die Costa Mediterranea verlegt.

Inzwischen ist die Mediterranea auf dem Weg nach nach Brindisi. Dort trifft sie die Costa Fortuna und übernimmt deren philippinische und indonesische Besatzung.
Danach wird sie Kurs auf Shanghai nehmen und bei Hafenstops in Indonesien und den Philippinen die Besatzung von Bord gehen zu lassen.


Variety Cruises hat mit der Variety Panorama 19 kubanische Besatzungsmitglieder der MSC Preziosa bei der Rückführung in ihre Heimat unterstützt.
Die Variety Panorama hatte in Barbados Treibstoff gebunkert und lag dabei in der Nähe der MSC Preziosa. Auf Bitte der kubanischen Regierung erklärte sich der Kapitän der Panorama, Vasilis Mazarakis, bereit, die kubanischen Besatzungsmitglieder nach Havanna zurückzubringen.
Der Kapitän der MSC Preziosa und die medizinischen Behörden von Barbados gaben Gesundheitserklärungen ab, um die Einreise in Kuba zu ermöglichen.
Bei der Ausschiffung seiner Schützlinge am 4. April in Havanna sagte Kapitän Mazarakis: "In diesen schwierigen Zeiten, die uns bevorstehen, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen. Zu wissen, dass wir anderen Seeleuten geholfen haben, indem wir sie zu ihren Familien zurückgebracht haben, macht uns alle stolz. Wir wünschen und hoffen, dass es allen gestrandeten Besatzungsmitgliedern und Passagieren gleichermaßen gelingt, nach Hause zu ihren Lieben zurückzukehren, und dass die Welt bald wieder zur Normalität zurückkehren wird'".

Variety sagte, dass sie auf Hilferufe reagierte und eine 14-tägige Umroutung vornahm, um die Besatzungsmitglieder nach Hause zu bringen. Die Reise nach Kuba dauerte sieben Tage, danach fuhr das Schiff für eine weitere Woche zurück nach Barbados, um vor der Überfahrt nach Europa wieder aufzutanken.

 

11.04.2020

CDC verlängert Verbot für Kreuzfahrtschiffe in US-Gewässern

Die CDC (Centers for Disease Control and Prevention, eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums) hat heute die Verlängerung einer "No Sail Order" für alle Kreuzfahrtschiffe angekündigt.

DIe bisherige "No Sail Order" galt für 30 Tage.  "Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, um die Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen, sind notwendig, um die Amerikaner zu schützen" sagte CDC-Direktor Robert Redfield.
Diese Verfügung verbietet den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen in US-Hoheitsgewässern, außer er wurde explizit genehmigt. Zudem ist es verboten, Reisende (Passagiere oder Besatzung) in Häfen auszuschiffen oder Besatzungsmitglied an Bord zu nehmen, es sei denn, dies wird vom USCG in Absprache mit dem HHS/CDC erlaubt.

Die Verfügung bleibt in Kraft, bis entweder das Ende des covid-19 Notstandes erklärt wird, der CDC den Erlass aufhebt oder 100 Tage vergangen sind.

 

07.04.2020

Hurtigruten pausiert länger

Hurtigruten hat beschlossen die vorübergehende Aussetzung des Betriebs fortzusetzen:
Entlang der Norwegische Küste wird der Betrieb wird bis zum 20. Mai 2020 ausgesetzt. Somit findet die erste geplante Rundreise ab Bergen am 21. Mai statt
Expeditions-Seereisen: Alle Hurtigruten Expeditions-Seereisen werden bis zum 12. Mai storniert. Dazu gehören neben bereits abgesagten Seereisen auch die Reise der MS Fridtjof Nansen ab Hamburg am 29. April sowie die Reise der MS Spitsbergen von Longyearbyen am 6. Mai.
Darüber hinaus wird Hurtigrutens Expeditions-Seereisen-Saison in Alaska aufgrund neuer Reisebeschränkungen der kanadischen Behörden auf Juli verschoben. Dies bedeutet, dass die Abfahrten mit MS Roald Amundsen am 17. Mai, 31. Mai, 12. Juni, 24. Juni und 01. Juli abgesagt werden.

Weiterhin werden jedoch zwei Hurtigruten-Schiffe kritische Lieferungen und Güter in die lokalen Gemeinden bringen, die auf Hurtigruten entlang der norwegischen Küste angewiesen sind. Diese Fahrten sind jedoch nur für Fracht und lokale Passagiere.

 

06.04.2020

Coral Princess darf in Miami einlaufen

Das Kreuzfahrtschiff Coral Princess dockt im Hafen von Miami an. Mehrere Passagiere und Crew-Mitglieder waren positiv auf Corona getestet worden - zwei Passgiere sind an COVID-19 gestorben.

Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die Coral Princess dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Wann die mehr als Tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen war demnach zunächst noch unklar.
Der Kreuzfahrtanbieter Princess Cruises hatte laut dem Sender CNN bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder - positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Am Samstag habe das Unternehmen dann bekanntgemacht, dass zwei Passagiere gestorben seien.

Den Angaben zufolge war die "Coral Princess" am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

 

03.04.2020

Odyssee der Zaamdam endet in Ft. Lauderdale

Die Irrfahrt der Zaandam und des Begleitschiffes Rotterdam ist vorbei. Beide Schiffe haben im Hafen von Ft. Lauderdale festgemacht.

In den letzten Tagen hatte es einen heftigen verbalen Schlagabtausch gegeben. Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte sich zunächst dagegen gesperrt, dass die Schiffe seinen Bundesstaat anlaufen. Er argumentierte, dass medizinische Ressourcen in der ebenfalls von dem Virus betroffenen Region für die eigene Bevölkerung vorgehalten werden sollten.
US-Präsident Donald Trump hatte sich jedoch eingeschaltet und den Passagieren Hilfe zugesagt. "Aus humanitärer Sicht haben wir keine Wahl", sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. "Menschen sterben." Er fügte hinzu: "Wir müssen etwas tun." Nach einem Telefonat mit Trump hatte DeSantis eingelenkt und darauf verwiesen, dass auch Amerikaner an Bord seien - darunter Menschen aus Florida. Das sei ursprünglich nicht klar gewesen und habe die Lage geändert.

Die Zaandam war am 7. März in Buenos Aires ausgelaufen. Ursprünglich sollte die Kreuzfahrt einen Monat dauern und am 7. April in Fort Lauderdale in Florida enden. Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus sollte das Ende auf den 21. März vorgezogen werden: Die Zaandam sollte dann im chilenischen San Antonio einlaufen, wo ohnehin ein Zwischenstopp eingeplant war.
Angesichts der Pandemie schloss Chile allerdings alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe. Erst nach langen Verhandlungen wurde am Sonntag die Durchfahrt durch den Panamakanal vom Pazifik in die Karibik genehmigt. Mehrere lateinamerikanische Länder hatten der Zaandam die Erlaubnis verweigert, in ihre Häfen einzulaufen.

Die Reederei Holland America schickte daraufhin die Rotterdam zur Verstärkung. 
Beide Schiffe hatten zusammen rund 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, darunter laut Reederei 311 US-Bürger, 52 von ihnen aus Florida. Auf der Zaandam waren ursprünglich auch 79 Deutsche - die meisten von ihnen wurden auf die Rotterdam verlegt, auf der es keine positiv auf das Virus getesteten Passagiere geben sollte.

Nun sollen alle an Bord der beiden Schiffe befindlichen Personen ohne Kontakt zur lokalen Bevölkerung ausgeschifft und in ihre Heimat geflogen werden.
Update 04.04.2020:
Wie das Auswärtige Amt mitteilt sind heute alle deutschen Passagiere in Frankfurt gelandet.

 

01.04.2020

Silllegung kostet Reedereien richtig Geld

Da momentan keine Kreuzfahrten stattfinden müssen die Reedereien entscheiden, was sie mit ihren Schiffen nun machen.
Prinzipiell gibt es drei Optionen, die sich in der Frachtschifffahrt bewährt haben:

  • Hot Lay-up: Das Schiff wird mit der annähernd vollen Besatzung betrieben und kann innerhalb weniger Tage wieder Passagiere aufnehmen. Macht Sinn, wenn die Pause nicht länger als einige Monate dauert
  • Warm Lay-up: Reduzierte Crew, am laufen werden nur wichtige Teile des Schiffes gehalten. Für Pausen bis zu 12 Monaten. Die Schwierigkeit dürfte sein einen Hafen zu finden, der dies erlaubt.
  • Cold Lay-up: Extremste Option, falls Schiff für mehrere Jahre still liegt. Minimale Besatzung um Sicherheit zu gewährleisten. Optimal ist kaltes Wasser, um Bewuchs an der Aussenwand zu minimieren. Bei Wiederaufnahme wäre wahrscheinlich ein Werftaufenthalt notwendig.

Im Moment haben sich alle Reedereien für ein Hot Lay-up entschieden. Alle Schiffe befinden sich mit voller Besatzung entweder in einem Hafen oder auf Reede vor einem Hafen.
Vor kurzem hat Carnival in einem Bericht an die SEC - die US-Börsenaufsicht - die Kosten für Lay-ups dargelegt. Demnach kostet ein "Hot Lay-up" 2 bis 3 Mio. US$ je Monat und Schiff. Ein "Warm Lay-up" schlägt immer noch mit 1 Mio. US$ zu Buche.

 

30.03.2020

Mehr Reedereien verlängern Pause

Die Reedereien reagieren auf die aktuelle Situation und lassen ihre Flotten länger pausieren,
Nachdem das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung bis 30. April 2020 ausgesprochen hat werden im April keine Reisen stattfinden.
Wir gehen sogar davon aus, dass bis mindestens Ende Mai keine Kreuzfahrten möglich sind.
Hier die aktuelle Situation bei den einzelnen Reedereien:

AIDA und Costa Kreuzfahrten geben bekannt, dass nun auch alle Kreuzfahrten mit Reisebeginn 04. April 2020 bis einschließlich 30. April 2020 nicht stattfinden können.
MSC Kreuzfahrten verlängert die Pause bis 29. Mai (bisher: 30. April)
TUI Cruises sagt für die MeinSchiff-Flotte alle Kreuzfahrten mit Abreisetermin bis einschließlich 30.04.2020 ab.
Hapag-Lloyd Cruises cancelt ebenfalls alle Reisen mit Beginn bis 30. April 2020.
P&O und CUNARD Line setzen bis 15. Mai (bisher: 11. April) aus.
Carneval nimmt den Betrieb in Nordamerika erst am 11. Mai wieder auf.
Update 01.04.: Carnival setzt außerdem folgende Reisen aus:

  • Alle Alaska-Kreuuzfahrten bis 30.Juni
  • Alle Reisen ab  San Francisco für 2020
  • Alle Reisen mit der Carnival Radiance bis 1. November
  • Alle Reisen mit der Carnival Legend bis 30. Oktober

Norwegian Cruise Line Holding gibt bekannt, dass alle Kreuzfahrten bis 10. Mai nicht stattfinden. Dies gilt für die Marken Norwegian, Regent und Oceania.

Pullmann Cruises startet frühestens am 30. Mai

Zaandam Update

Das Rendezvous zwischen Zaandam und Rotterdam hat wie geplant stattgefunden. Deshalb konnten inzwischen covid-19 - Tests durchgeführt werden, die bei zwei Personen ein positives Ergebnis ergaben.
Außerdem wurden Passagiere von der Zaandam auf die Rotterdam verbracht. Dies geschah zum einen um Platz zu schaffen, zum anderen um Gästen aus Innenkabinen Zugang zu Tageslicht und Frischluft zu gewähren.
Beide Schiffe werden nun als Tandem die Reise fortsetzen. Inzwischen haben sie den Panamakanal in Richtung Karibische See passiert. Es wird erwartet, dass sowohl Zaandam als auch Rotterdam in einigen Tagen in Ft. Lauderdale, Florida, eintreffen. Holland America arbeitet aber auch an Alternativen, falls Ft. Lauderdale als Zielhafen ausfällt.

Holland America hat bestätigt, dass während dieser Reise vier ältere Gäste verstarben. Dies ist auf einer, inzwischen seit 7. März andauernden, Reise (leider) ganz normal. Kein Grund also für deutsche Presse zu titeln: "Kreuzfahrtschiff mit Toten und Corona-Infizierten findet keinen Hafen"

29.03.2020

Artania Update

Phoenix gibt bekannt, dass in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, der Deutschen Botschaft in Australien sowie den zuständigen Behörden gemeinsam entschieden wurde, dass der Rückflug der Gäste nach Deutschland am 29.03.2020 erfolgen kann.
Dafür werden vier Maschinen von CONDOR im Vollcharter eingesetzt. Die Heimreise erfolgt von Perth über Phuket. Die Ankunft in Frankfurt ist für Montag, 30.03.2020, geplant.
Update Mo., 30.03.2020, 15:45h:
Alle vier Flüge sind inzwischen in Fankfurt gelandet.
Im Anschluss wurden die Gäste von Phoenix Reiseleitern zu den Bussen geleitet, mit denen die Rückfahrt zum Heimatort unter Einhaltung aller Hygiene- und Gesundheitsauflagen erfolgt. Alle Flugpassagiere wurden über die zwingende Auflage seitens des Robert Koch Instituts informiert, sich unmittelbar nach Ankunft in Ihrem Zuhause beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und in eine vierzehntägige Quarantäne zu begeben.
16 Reisegäste entschieden sich, mit der Crew an Bord von MS Artania unter der Obhut von Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka zu bleiben.

 

28.03.2020

Sea Cloud II in St. Maarten

Die örtlichen Behörden haben der Sea Cloud II gestattet in den Hafen von St. Maarten einzulaufen. Dort wurden Treibstoff sowie Lebensmittel gebunkert. Niemand durfte an Land gehen
Die Sea Cloud II hat keine Passagiere an Bord und ankert zur Zeit vor Simpson Bay, St. Maarten.

 

Lazarettschiff USNS Comfort wird in Manhattan erwartet USNS Comfort Statue of Liberty400

1.000 Betten kann das Lazarettschiff der von covid-19 schwer betroffenen Stadt New York zusätzlich zur Verfügung stellen. Die USNS Comfort ("Trost") soll am Wochenende Norfolk verlassen und wird am Montag in NYC erwartet. Es soll am nördlichen Ende von Pier 90 festmachen. Die verbleibende Zeit bis dahin muss genutzt werden, um den Liegeplatz auszubaggern und so für ausreichend Tiefgang zu sorgen.
Die USNS Comfort war im September 2001 bereits in Manhattan. (Quelle & Bild: Wikipedia)

 

27.03.2020

Royal Caribbean Cruises teilte heute mit, es sei geplant den Betrieb ab 11. Mai (bisher: 11.04.) wieder aufzunehmen. Dies betrifft auch die RCC-Marken Celebrity und Azamara.

Außerdem erwartet Royal Caribbean Cruises nicht, dass vor dem 1. Juli Kreuzfahrten nach Alaska, Canada und New England stattfinden. DIe Häfen hätten in diesen Gebieten angekündigt für Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 500 Personen an Bord frühestens an diesem Termin wieder zu öffnen.

 

26.03.2020

Sieben Fälle von covid-19 auf der MS Artania

Wie Phoenix heute bekannt gab, wurden nach Prüfung durch die australischen Gesundheitsbehörden am 25.03.2020 sieben bestätigte Fälle mit Covid-19-Ansteckung an Bord der MS Artania gemeldet. Es handelt sich hierbei um fünf Gäste und zwei Crewmitglieder. Allen an Bord geht es gut, keine der infizierten Personen befindet sich in einem gesundheitlich kritischen Zustand.

Die MS Artania liegt vor Fremantle, Australien, auf Reede. Sie sollte sich eigentlich auf die Heimreise begeben, nachdem ihre Südseereise aufgrund von geschlossenen Häfen abgebrochen werden musste. Ein Passagier, der das Schiff bereits am 16. März verlassen hatte und nach Hause geflogen war, war positiv auf die Viruserkrankung getestet worden.
Phoenix wird nun versuchen alle Gäste mit eigens gecharterten Flugzeugen, voraussichtlich am 28.03.2020, aus Australien auszufliegen.

Holland America plant ein Treffen zwischen Rotterdam und Zaandam

Die Rotterdam hat am 22. März Puerto Vallarta, Mexico, mit 611 Besatzungsmitgliedern, aber keinen Passagieren, verlassen und wird die Zaandam voraussichtlich am Abend des 26. März vor Panama treffen.
Dort soll sie Proviant, zusätzliche Crew, aber auch COVID-19 test kits übergeben.

Beide Schiffe werden am 30. März in Ft. Lauderdale, Florida erwartet. Alle Häfen auf dem Weg dorthin sind wegen der Coronarvirus-Pandemie bis auf weiteres geschlossen.

 

24.03.2020

Olympische Spiele 2020 auf 2021 verschoben

Der Druck wurde nun doch zu groß. Japans Premier Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach einigten sich die Olympischen Spiele um ein Jahr zu verschieben.
Neben den Spielen ist auch der Olympische Fackellauf verlegt worden.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und sein Präsident Thomas Bach einigten sich bei der Verschiebung der Spiele darauf, dass die Olympische Flamme bis zur Austragung der Spiele in Japan bleiben wird. Sie soll in den aktuell schwierigen Zeiten als Licht am Ende des Tunnels dienen.

 

23.03.2020

Grippeähnliche Symptome auf der Zaandam

Wie die Holland America Line heute morgen bekannt gab, haben 13 Gäste und 29 Crewmitglieder mit grippeähnlichen Symptomen das Hospital aufgesucht. Daraufhin durften alle 1.243 Passagiere und 586 Mitglieder der Crew ihre Kabinen nicht mehr verlassen. Weitere Massnahmen wurden veranlasst.
Die Zaandam verließ am 7. März Buenos Aires für eine Südamerika-Kreuzfahrt, die eigentlich am 21. März in San Antonio, Chile, enden sollte. Aufgrund der aktuellen Situation entschied man sich Proviant und Sprit in Valparaiso zu bunkern und Richtung Norden zu fahren. Das Schiff hat seit 14. März in Punta Arenas niemand verlassen. Nun plant man am 30. März in Ft. Lauderdale die Kreuzfahrt zu beenden.

Austrian Airlines verlängert Flugstopp bis 19. April

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines hat die Einstellung ihres Flugbetriebs um drei Wochen verlängert. Wie das Unternehmen am Mittag in Wien mitteilte, gilt der Flugstopp nun bis 19. April.
Bis zu diesem Tag gehen zudem alle rund 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Lediglich Rückholflüge von im Ausland festsitzenden Österreichern werden weiter durchgeführt.
Die Fluglinie hatte die Einstellung des Flugbetriebs zunächst bis 28. März angekündigt. Die Verlängerung wurde mit den weiterhin geltenden, weltweiten Einreisestopps sowie der geringen Nachfrage nach Flugreisen begründet.

 


Situation bei den Reedereien
(Stand 07.07.2020)

Schiffreisen können aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden.
Im folgenden eine Zusammenfassung der aktuellen Situation:

AIDA stellt den Betrieb bis 30. Juni Ende Juli 31. August ein.
Reisen ab 15.08.2020 von AIDAperla, AIDAprima und AIDAdiva, die Reise von AIDAbella ab 30.08.2020 und die Reise von AIDAsol ab 25.08.2020 finden, Stand 06.07.2020, statt
Zusätzlich wurden alle in diesem Jahr geplanten Reisen mit Häfen in den USA und Kanada abgesagt.


Arosa plant die Reisen nach Aufhebung der Reisewarnung für 31 europäische Staaten, die für den 15. Juni 2020 vorgesehen ist, wieder aufzunehmen. Den Anfang soll ab dem 17. Juni 2020 die A-ROSA ALVA auf dem Douro machen. Es folgen Fahrten auf Rhein und Donau ab dem 19. und 20. Juni 2020. Für Anfang Juli ist auch der Neustart der Reisen in Frankreich vorgesehen. Aufgrund von behördlichen Verordnungen oder sich verändernden Gegebenheiten vor Ort kann es hierbei allerdings noch zu Anpassungen kommen.
Derzeit erarbeitet das A-ROSA Care-Team ein Hygiene- und Gesundheitskonzept, das die bestehenden Abstandsregeln und Schutzmaßnahmen für Gäste und Crews umsetzt und A-ROSA Flusskreuzfahrten so in eine sichere, neue Normalität führt.
Hier finden Sie unseren Bericht "Das geht wieder: Flusskreuzfahrten"

Zuvor hatte Arosa aufgrund der aktuell herrschenden Umstände alle Flussreisen bis 3. April 17. April 14.Mai 2020 ausgesetzt.
Laut Jörg Eichler soll es großzügige Umbuchungsmöglichkeiten bis zum 30. Juni geben. So können sie kostenfrei auf einen anderen Termin in der Saison 2020 oder 2021 umbuchen und bekommen ein Bordguthaben in Höhe von 50 Euro pro Person. Zudem erhalten sie eine Sonderermäßigung in Höhe von 30 Prozent für eine zukünftige Arosa-Kreuzfahrt.


AZAMARA hat den Betrieb bis zum 12. Mai 11. Juni 2020 15. September eingestellt. Kreuzfahrten bis zu diesem Termin sind abgesagt.
Kreuzfahrten nach Alaska können aufgrund der Hafenschließungen in Kanada erst ab dem 31. Oktober wieder stattfinden.


Die vier Marken Carnival Cruise Lines, Seabourn, Cunard North America, Princess und Holland America Line legen in Nordamerika eine Pause bis mindestens 10. April 15. Mai 30. Juli ein.

Carnival selbst hat bekannt gegeben am 1. August von drei Häfen aus mit acht Schiffen den Betrieb wieder anlaufen zu lassen:

  • Galveston: Carnival Dream, Carnival Freedom and Carnival Vista
  • Miami: Carnival Horizon, Carnival Magic and Carnival Sensation
  • Port Canaveral: Carnival Breeze and Carnival Elation

Alle anderen Abfahrten von Nordamerika werden bis 31. August ausgesetzt.

Alle Alaska-Kreuzfahrten der Carnival Spirit ab Seattle wurden abgesagt, genauso wie die Kreuzfahrt Vancouver-Honolulu der Carnival Spirit am 25. September and die Honolulu-Brisbane Kreuzfahrt ab 6. Oktober.
Alle Kreuzfahrten in Australien mit der Carnival Splendor von 19. Juni bis 31. August finden ebenfalls nicht statt.

Die Carnival Sunrise wird sogar bis zum 19. Oktober, die Carnival Legend bis zum 30. Oktober und die Carnival Radiance bis zum 1. November keine Passagiere aufnehmen.


Celebrity Cruises hat bis 11. Juni alle Reisen abgesagt. Weiter soll es am 12. Juni 2020 gehen, in Alaska aufgrund der bekannten Beschränkungen erst ab 1. Juli 2020


Die griechische-zypriotische Kreuzfahrtgesellschaft Celestyal Cruises verlängert die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs bis zum 29. Juni 31. Juli.nimmt den Betrieb erst im Frühjahr 2021 wieder auf.


Costa Kreuzfahrten unternimmt keine Reisen bis 30. Juni 31. Juli 15. August.

Einzelne Schiffe werden sogar erst zu einem späterem Zeitpunkt den Betrieb wieder aufnehmen. So wird voraussichtlich die COSTA FASCINOSA ab dem 17.09.2020, die COSTA FAVOLOSA ab dem 20.09.2020, die COSTA FORTUNA ab dem 09.10.2020 und die COSTA MAGICA ab dem 01.10.2020 wieder auf Kreuzfahrt gehen.

Außerdem sind alle zukünftigen Kreuzfahrten der COSTA VICTORIA abgesagt. Das Schiff wird, wie man hört, die Flotte verlassen.


Alle Gäste sind informiert und erhalten einen Gutschein und einen Vertrauens-Bonus on top von zehn Prozent auf die an Costa Kreuzfahrten geleisteten Zahlungen. Dieser Gutschein kann für alle Reisen bis einschließlich 31. Dezember 2021 genutzt werden, auch für bereits gebuchte Costa Kreuzfahrten der Kunden. Gästen, die ihren Voucher und den Bonus nicht in Anspruch nehmen möchten, erstattet Costa Kreuzfahrten auf Wunsch den Reisepreis in Höhe der bereits geleisteten Zahlung.


Die französische Reederei Croisi Europe hat entschieden, alle Flusskreuzfahrten bis zum 15. April 30. April 14. Juni auszusetzen. 


Cunard hat entschieden, den Kreuzfahrt-Betrieb aller drei Schiffe bis zum 11. April 15. Mai 31. Juli einzustellen dass keine Reisen der Queen Mary 2 und der Queen Victoria mit Abfahrt bis einschließlich 1. November 2020 und keine Reisen der Queen Elizabeth mit Abfahrt bis einschließlich 23. November 2020 mehr stattfinden.
Die Queen Mary 2 und die Queen Victoria werden nach Southampton zurückkehren und die Queen Elizabeth beendete ihre letzte Reise in Australien. DIe QE nimmt ihre Reisen am 8. Sept. wieder auf - damit ist die komplette Alaska-Saison abgesagt..


Hapag-Lloyd Cruises unterbricht die Kreuzfahrten vorübergehend bis voraussichtlich 28.30.  April. Mitte Juni.  Ende Juli. Zudem entfallen alle Kreuzfahrten mit amerikanischen und kanadischen Häfen bis Mitte September. 


Holland America Line stellt den Kreuzfahrt-Betrieb vorübergehend für 30 Tage ein.
Inzwischen ist der Betrieb bis 30. Mai 30. Juni eingestellt. Zudem sind alle Alaska-Kreuzfahrten mit Maasdam, Volendam, Oosterdam, Noordam und Westerdam abgesagt.
Inzwischen sind alle Kreuzfahrten für 2020 nach Alaska, Europa und Kanada/New England abgesagt.


Hurtigruten stellt den Betrieb an der norwegischen Küste sowie die Expeditions-Seereisen ein. Mit der Wiederaufnahme rechnet man schrittweise für Juni/Juli (vgl. Bericht)
Darüber hinaus wird die Saison in Alaska aufgrund neuer Reisebeschränkungen der kanadischen Behörden auf Juli verschoben. Dies bedeutet, dass die Abfahrten mit MS Roald Amundsen bis inklusive 01. Juli abgesagt werden.
Hurtigruten hat betreibt weiterhin zwei Schiffe im Linienbetrieb, um die Lieferung von kritischen Waren und Gütern in lokalen Gemeinden, die darauf angewiesen sind, sicherzustellen.

Inzwischen bietet HURTIGRUTEN sehr erfolgreich Reisen ab/bis Hamburg an. Details erfahren Sie in unserem Bericht!


MSC Cruises streicht flottenweit alle Abfahrten bis zum 30. April 29. Mai 10. Juli 15. September. Zunächst hatte die Reederei nur einzelne Reisen abgesagt.
Betroffene Gäste erhalten eine Gutschrift über den vollen Betrag und ein je nach Reiselänge zwischen 100 und 400 Euro gestaffeltes Bordguthaben, die bis Ende 2021 eingelöst werden können. Auch zwischen dem 11. Juli und 30. September 2020 gebuchte Reisen können auf jedes Schiff der Flotte auf ein Abfahrtsdatum bis 31. Dezember 2021 umgebucht werden.

„Diese Entscheidung haben wir nicht auf die leichte Schulter genommen, aber unter den gegenwärtigen Umständen müssen die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste, der Besatzung und der Bevölkerung an Land – einschließlich unserer Mitarbeiter und ihrer Familien – an erster Stelle stehen“, sagt Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC. „Als Familienunternehmen mit einer über 300-jährigen maritimen Tradition hielten wir diese Entscheidung für richtig.“


Nicko Cruises startet ab MItte Juni mit Flussreisen und Inselhopping auf der Ostsee.
Details über Routen und Hygienekonzept erfahren Sie in unserem Bericht.


Norwegian Cruise Line Holdings mit den Marken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises setzt alle Kreuzfahrten zwischen dem 13. März und dem 11. April 2020 bis 10. Mai 30. Juni 31. Juli 30. September 31. Oktober für seine drei Kreuzfahrtmarken aus.
Zudem werden die Alaska-Kreuzfahrten mit der Norwegian Sun gestrichen. Die Sun wäre von Mai bis Oktober in Alaska unterwegs gewesen. Die Alaska-Kreuzfahrten der Norwegian Joy, Norwegian Bliss und Norwegian Jewel sind davon nicht betroffen.
Außerdem werden Kreuzfahrten gestrichen, die nach Kanada und Neuengland führen. Hier gelten Einreiseverbote. Davon betroffen sind Reisen an der Pazifikküste mit der Norwegian Bliss and Joy, und Kanada/New England Reisen auf der Breakaway, Gem, Insignia and Seven Seas Navigator.

Alle Gäste auf betroffenen Reisen erhalten eine 125-prozentige Rückerstattung des bezahlten Fahrpreises in Form einer zukünftigen Kreuzfahrtgutschrift, die bis zum 31. Dezember 2022 für jede zukünftige Kreuzfahrt in Anspruch genommen werden kann, teilt das Unternehmen mit.


P&O Cruises setzen bis 11. April 15. Mai 15. Oktober alle Kreuzfahrten aus.


Auch die Phoenix-Flussreisen bis einschließlich 14. April  1. Mai 15.06.2020 sind abgesagt.

Inzwischen fährt Phoenix wieder auf den Flüssen und die Reisen erfahren großen Zuspruch!

 

Bei Phoenix Reisen sind alle Reisen bis Anfang Juli abgesagt..
Die Folgereisen mit Abreise bis einschließlich 31.08.2020 finden nach derzeitigem Stand planmäßig statt, können aber kostenfrei auf eine neu zubuchende Reise Ihrer Wahl aus allen veröffentlichten Katalogen umgebucht werden.


Plantours hat ebenfalls die Flusskreuzfahrten wieder aufgenommen:

  • MS SANS SOUCI - Alle Reisetermine ab dem 17.06.20
  • MS LADY DILETTA - Alle Reisetermine ab dem 25.06.20
  • MS ELEGANT LADY - Alle Reisetermine ab dem 04.07.20
  • MS ROUSSE PRESTIGE - Alle Reisetermine ab dem 08.08.20

Offenbar geht man davon aus, dass auch die HAMBURG ab August wieder mit einer Grönlandreise startet.


Princess Cruises hat den Betrieb der Hochseeflotte über den 30. Juni 2020 hinaus eingeschränkt. So finden die Alaska-Kreuzfahrten und Alaska-See- und Landrundreisen der Coral, Grand, Pacific, Royal, Emerald und Ruby Princess mit Abfahrt in 2020 nicht statt. Abgesagt werden auch alle Europa- und Transatlantikkreuzfahrten der Enchanted, Regal, Sky, Crown und Island Princess, sowie die Abfahrten in der Karibik und nach Kanada mit Caribbean und Sky Princess. Die Kreuzfahrten mit Abfahrt in Japan auf der Diamond Princess wurden bis in den Herbst 2020 abgesagt, die Australienabfahrten der Sapphire und Sea Princess bis einschließlich August, die Juli-Kreuzfahrten ab Taiwan mit der Majestic Princess sowie die Herbstkreuzfahrten nach Hawaii mit der Pacific Princess bis einschließlich November. Abgesagt werden die Europa-Reisen der Enchanted Princess bis 31. Juli, die Fahrten der Sun Princess bis 4. September und die Reisen der Diamond Princess bis 4. August.

Ende Juli hat Princess Cruises dies nochmals konkretisiert:

  • Alle Kreuzfahrten von und nach Australien auf der Majestic Princess, Regal Princess, Sapphire Princess, Sea Princess, and Sun Princess sind bis 31. Oktober 2020 ausgesetzt.
  • Alle Reisen in Asien, Karibik, Westküste USA, Hawaii, Mexiko, Panama Kanal, Südamerika Amerika & Antarktis, Japan, and Tahiti/Südpazifik finden bis 15. Dezember 2020 nicht statt.

Pullmantur Cruises hat den Kreuzfahrt-Betrieb bis zum 2. Mai 29. Mai 3. Juli ausgesetzt.
Die Reederei hat Insolvenz angemeldet.


Royal Caribbean Cruises gab bekannt, dass der Betrieb der globalen Flotte, zu der auch die Marken Celebrity und Azamara gehören, ausgesetzt wird. Ziel sei es, den Betrieb am 11. April 11. Mai 12. Juni Mitte September wieder aufzunehmen. Kreuzfahrten nach Alaska werden aufgrund der Hafensperrungen in Kanada nicht vor 1. Juli  31. Oktober wieder möglich sein.


Seabourn hat den Kreuzfahrt-Betrieb ihrer fünf Schiffe am 14. März für 30 Tage eingestellt - und um weitere 30 Tage verlängert. Inzwischen gab das Unternehmen bekannt, dass die fünf Schiffe der Flotte bis einschließlich 14. Mai 30. Juni Oktober/November 2020 keine Kreuzfahrten unternehmen.
Im einzelnen sieht es so aus:

  • Seabourn Odyssey: pausiert bis einschließlich 20. November, Kreuzfahrten in Europa entfallen damit.
  • Seabourn Sojourn: pausiert bis 13. Oktober, damit keine Kreuzfahrten in Alaska/British Columbia
  • Seabourn Quest: pausiert bis 06. November, die Saison in Canada/New England entfällt
  • Seabourn Encore: pausiert bis 19. Oktober - keine Europa-Kreuzfahrten
  • Seabourn Ovation: pausiert bis 6. November - Europa entfällt

Auch die Scenic-Gruppe (Scenic Luxury Cruises & Tours, Emerald Cruises, Evergreen Cruises & Tours) setzt temporär alle Fluss- und Hochseekreuzfahrten mit Abreise bis zum 30. April 30. Juni 31. August aus. Die Scenic Eclipse fährt sogar nicht vor Ende September.
Allen Gästen, deren Abreise in diesen Zeitraum fällt, bietet Scenic entweder einen Reisegutschein zu 125 Prozent des Reisepreises an oder die Rückzahlung des bereits geleisteten Betrags. Gäste, die sich für einen Reisegutschein entscheiden, können diesen innerhalb der nächsten 24 Monate einlösen.


Silversea sagt alle Reisen bis mindestens Mitte Juni August ab.
Voraussichtlicher werden die Schiffe wie folgt den Betrieb wieder aufnehmen: 

  • Silver Cloud am 28. Oktober 2020

  • Silver Wind 11. November 2020

  • Silver Shadow 1. Oktober 2020

  • Silver Spirit am 3. September 2020

  • Silver Muse am 10. Oktober 2020

  • Silver Whisper am 10. November 2020

  • Silver Explorer am 20. October 20 2020

  • Silver Moon am 2. Oktober 2020

  • Silver Origin am 22. August 2020
     

Transocean Kreuzfahrten habe sich zusammen mit dem Mutterkonzern Cruise & Maritime Voyages (CMV) wegen „aktualisierter Regierungshinweise und der bevorstehenden Sperrung vieler Häfen“ entschieden, alle Kreuzfahrten bis zum 26. April 15. Mai 2020 16. August vorübergehend abzusagen.
Die Muttergesellschaft, und damit auch die deutscdhe Tochter Transocean Kreuzfahrten, ist insolvent.


Auch bei TUI Cruises wurden Reisen der ganzen MeinSchiff-Flotte bis April 11. Mai Mitte Juni Ende Juli abgesagt.

Inzwischen hat TUI Cruises die Absagen konkretisiert:

  • alle Reisen bis Ende Juli 2020
  • alle Mittelmeer-Reisen bis Ende August 2020
  • drei Reisen mit der Mein Schiff 3 im August 2020
  • unsere für dieses Jahr geplanten USA-Reisen
  • sowie unsere Reisen ins südliche Afrika im Winter 2020/21

 Die Kreuzfahrten Richtung Norwegen und ins Baltikum im August 2020 mit der Mein Schiff 1, Mein Schiff 4 und Mein Schiff 6 bleiben vorerst bestehen. Denn die Signale, die wir aus den Ländern und Häfen der Region erhalten, stimmen uns positiv, dass diese Reisen stattfinden können.


Für alle Gäste mit Abreisetermin bis zum 31.10.2020 gibt es die Möglichkeit, bis spätestens 5 Tage vor Reisebeginn gebührenfrei umzubuchen (unabhängig vom gebuchten Tarif), falls sie ihre Reise nicht antreten möchten.


 

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